Kuba

Kuba

Kuba ist eines der letzten kommunistischen Regimes der Welt. Vor einigen Jahren hat der alternde Staatsführer Fidel Castro seinem Bruder Raúl die Regierungsgeschäfte übertragen, allerdings blieb die Staatsführung weitgehend unverändert und gewünschte Veränderungen traten nicht ein. Kuba isoliert sich weiterhin vom Rest der Welt und funktioniert unter totalitärer Kontrolle. Die Triebkraft von Verfolgung ist "Kommunistische Unterdrückung". 

In den letzten Jahren haben einige interne und externe Entwicklungen (deren Ausmaß und Einfluss nicht sichtbar sind) stattgefunden, die dazu beitragen könnten, dass es zu einer gewissen politischen Veränderung kommen könnte. Die in der Vergangenheit oft starke Verfolgung von Christen ändert sich langsam. Früher wurden Christen geschlagen, inhaftiert und manchmal ermordet. Heute verläuft die Verfolgung von Christen eher subtil. Sie wird in Form von Schikane, strenger Überwachung und Diskriminierung ausgeübt, manchmal werden christliche Leiter inhaftiert. Alle Gläubigen werden überwacht, alle Gottesdienste sind von Spionen unterwandert. Christen werden bedroht und erleiden Diskriminierungen in der Schule und am Arbeitsplatz.

Das totalitäre Regime duldet niemanden neben sich. Religiöse Gruppen klagen über groß angelegte Überwachungen und Unterwanderungen durch Sicherheitsbeamte. Pastoren und Christen werden häufig unter Druck gesetzt, das Evangelisieren zu unterlassen und ihre Aktivitäten auf das eigene Kirchengrundstück zu begrenzen. Es ist schwierig, das Drucken von christlicher Literatur vor Ort genehmigen zu lassen. Bibeln, Literatur zum Bibelstudium und Kindergottesdienstunterlagen sind schwer zu bekommen. Alles ist eingeschränkt. Bereits bestehende Bibelschulen und Kirchengebäude dürfen genutzt, aber es dürfen keine neuen gebaut werden. Es können zwar Anträge gestellt werden, aber die Bearbeitung ist übertrieben langsam. Ausländer dürfen bei der Einreise bis zu drei Bibeln mitführen. Post darf verschickt werden, aber nicht mehr als 2 Kilogramm, alle Postsendungen werden geprüft und zensiert. Das Evangelium darf verkündet werden und Ausländer können ein "Religiöses Visum" beantragen, aber es ist verboten, etwas über die Menschenrechtssituation oder über Politik zu sagen. Es besteht zwar die Möglichkeit, aus dem Land auszureisen, allerdings werden die Verwaltungsprozesse absichtlich hinausgezögert.