Ermutigen Sie Mary Andimi aus Nigeria

Am 2. Januar wurde Mary Andimis Wohnort im Bundesstaat Adamawa von Boko Haram überfallen und ihr Ehemann, Pastor Lawan Andimi, entführt. Nach zweieinhalb Wochen des Bangens erreichte Mary die Nachricht, dass ihr Mann getötet wurde. Mary erinnert sich: „Es fühlte sich an, als habe Gott mich verlassen. Aber ich bin dankbar, dass mein Ehemann Christus bis zum Ende nicht verleugnete.“

Bitte ermutigen Sie Mary bis zum 31.07.2020 mit einem persönlichen Gruß und zeigen Sie ihr, dass Sie für sie beten.
 

Mary Andimi aus Nigeria
Nach dem Tod ihres Mannes muss Mary Andimi allein für ihre Kinder sorgen

 

Wie Mary ihren Ehemann verlor

Als die Familie hörte, dass Boko-Haram-Kämpfer in der Nähe seien, war es bereits zu spät – die Nachbarschaft war umstellt. Fassungslos mussten Mary und ihre Kinder zusehen, wie die Kämpfer mit ihrem Ehemann und Vater davonfuhren. Am nächsten Morgen erhielt Mary einen Anruf von Lawan, der sie tröstete und sie bat, um ein Wunder zu beten und auf sich und die neun Kinder aufzupassen. Dann nahm einer der Entführer den Hörer und wies sie an, der Kirchenleitung eine Lösegeldforderung zu übermitteln – sonst würden sie ihren Mann töten.

Die Kirche tat alles in ihrer Macht Stehende, um die hohe Summe aufzubringen, doch am 20. Januar gaben die Entführer zu verstehen, dass sie Pastor Lawan nur dann freiließen, wenn er zum Islam übertreten würde. Wenige Stunden später teilten sie mit, dass sie ihn getötet hatten. Mary erinnert sich: „Es fühlte sich an, als habe Gott mich verlassen. All die Gebete schienen vergeblich. Aber ich bin dankbar, dass mein Ehemann Christus bis zum Ende nicht verleugnete.“ Neben der Trauer lastet die Verantwortung für ihre Familie schwer auf der 55-Jährigen: „Wer wird mir helfen, für die Kinder zu sorgen? […] An einer Sache halte ich fest: ‚Nichts kann und wird mich von der Liebe Gottes trennen, weder Tod noch schwierige Umstände.‘“

Wie Sie eine Ermutigungsbotschaft schreiben

Beten Sie am Anfang, dass Gott Ihnen gute Ideen und die richtigen Worte schenkt.
 
Schreiben Sie einige ermutigende Sätze in einfachem Englisch mit 1-2 Bibelversen. Selbstgemalte Bilder von Kindern sind auch sehr willkommen.
 
Wir sind eine Familie – werden Sie persönlich! Schreiben Sie, wie Sie heißen (nur Vorname), wie alt Sie sind und aus welchem Land Sie kommen.
 
Gerne können Sie Bibelverse hinzufügen, die ermutigend sind. Bitte schicken Sie aber nicht nur Bibelverse, sondern schreiben Sie eine persönliche Nachricht an Ihre Geschwister! Schreiben Sie beispielsweise darüber, was der Vers für Sie bedeutet oder wie ein bestimmter Vers Ihnen neue Hoffnung gegeben hat.
 
 
Schicken Sie die Briefe und Karten in einem Umschlag an unser Büro; wir leiten sie weiter.

Adresse und wichtige Hinweise

  1. Erwähnen Sie nicht Open Doors.
  2. Seien Sie sensibel darin, wie Sie auf Marys schlimme Erlebnisse Bezug nehmen.
  3. Kritisieren Sie bitte nicht das Land, den Islam, Politiker oder extremistische Gruppen.
  4. Fügen Sie kein Geld bei.
  5. Schicken Sie Briefe und Karten in einem Umschlag an unser Büro; wir leiten sie weiter.


Schreiben Sie bis zum 31.07.2020 an:

Mary Andimi
c/o Open Doors
Postfach 1142
65761 Kelkheim

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