Ermutigen Sie Ruth aus Nigeria

Mit 14 Jahren wurde Ruth* von Islamisten entführt und machte Schreckliches durch. Schwer traumatisiert, gelang ihr nach drei Jahren die Flucht. Inzwischen konnte sie erste Schritte der Heilung gehen, doch sie benötigt immer noch unser Gebet und unsere Ermutigung.

Schreiben Sie Ruth bis zum 30.09.2020 einen persönlichen Gruß und zeigen Sie ihr so, dass Sie an sie denken und für sie beten.

*Name geändert
 

Ruth aus Nigeria
Während ihrer Zeit als Gefangene musste Ruth Schläge und Vergewaltigungen ertragen.

 

Was Ruth bei Boko Haram durchmachen musste

„Ich war zu Hause und wollte mit meinen Freundinnen spielen, als wir Schüsse hörten“, erinnert sich Ruth an den schrecklichen Tag im Jahr 2014, als Kämpfer von Boko Haram ihr Dorf überfielen. „Es geschah so schnell, plötzlich fuhren die Kämpfer auf Motorrädern auf uns zu. Ich hatte solche Angst. Tränen liefen über mein Gesicht, während ich fortrannte, so schnell mich meine Füße trugen.“ Doch die Kämpfer holten Ruth ein und verschleppten sie in ihr Hauptquartier.

Wie viele andere Mädchen wurde Ruth grausam misshandelt: „Das erste Jahr war die Hölle … Jeden Tag, wenn sie von ihren Überfällen zurückkehrten, schlugen und vergewaltigten sie uns. Mein ganzer Körper war mit Wunden bedeckt und ich war ganz abgemagert, weil sie uns nicht genug zu essen gaben. Sie forderten uns auf, Jesus zu verleugnen und Muslime zu werden. Ich weinte und betete die ganze Zeit zu Gott, dass er mich retten würde.“

Nach drei Jahren gelang ihr 2017 die Flucht. Sie erreichte einen militärischen Kontrollpunkt, und die Soldaten brachten Ruth zu ihrer Familie zurück. Ihre Mutter war außer sich vor Freude und pries Gott. Ruths Vater jedoch reagierte mit Ablehnung, weil Ruth einen kleinen Sohn mitgebracht hatte und erneut schwanger war. Dies ist leider nichts Ungewöhnliches – Frauen, die entführt, vergewaltigt und zwangsverheiratet wurden, erfahren bei ihrer Rückkehr oft Ablehnung als „Boko-Haram-Frauen“. Dies verschlimmert das Trauma der betroffenen Frauen zusätzlich.

Mitarbeiter von Open Doors standen Ruth mit Traumaseelsorge zur Seite. Dadurch konnte sie erste Schritte zur Heilung gehen. Mehr noch: Inzwischen hat auch ihr Vater seine Einstellung geändert und begegnet Ruth und ihren Kindern freundlich. Bitte beten Sie für Ruth um völlige Wiederherstellung und für alle Frauen in ähnlicher Lage.

Wie Sie eine Ermutigungsbotschaft schreiben

Beten Sie für Ruth um völlige Wiederherstellung.
 
Schreiben Sie Ruth eine Karte –  auch selbstgemalte Bilder von Kindern sind sehr gut geeignet. Da Ruth nicht gut lesen kann, schreiben Sie bitte nur: Muna kauna ki, kuma muna yi miki addua! Das bedeutet in der Hausa-Sprache: „Wir haben dich lieb und beten für dich.“
 
Wir sind eine Familie – werden Sie persönlich! Schreiben Sie, wie Sie heißen (nur Vorname) und aus welchem Land Sie kommen.
 
Schicken Sie die Karten in einem Umschlag an unser Büro; wir leiten sie weiter.

Adresse und wichtige Hinweise

  1. Erwähnen Sie nicht Open Doors.
  2. Bitte geben Sie außer Ihrem Vornamen und Ihrer Nationalität keine weiteren persönlichen Daten an.
  3. Fügen Sie kein Geld bei.
  4. Schicken Sie Briefe und Karten in einem Umschlag an unser Büro; wir leiten sie weiter.


Schreiben Sie bis zum 30.09.2020 an:

Ruth
c/o Open Doors
Postfach 1142
65761 Kelkheim

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