Schreibaktion für Aisha aus Nigeria

Junge Christin erlebt nach Vergewaltigung langsam Heilung

 

Aisha ist erst 28 Jahre alt, musste aber wegen ihres christlichen Glaubens schon Schweres erleiden. Die junge Mutter von drei Kindern kommt aus Kano, einem der nördlichen nigerianischen Bundesstaaten, in dem die Scharia gilt. Vor zwei Jahren brachen Fulani in ihr Haus ein. Sie entführten ihren Mann, Aisha wurde zweimal vergewaltigt. Seither leidet sie sehr unter dem Trauma des Erlebten – doch allmählich erfährt sie Heilung. Für diesen langwierigen Prozess braucht Aisha unsere Ermutigung.
 

Aisha aus Nigeria
Bild: Aisha aus Nigeria überlebte zweimalige Vergewaltigung

Ein Albtraum wird zur schrecklichen Realität

Als die bewaffnete Gruppe ins Haus eindrang, sahen die Männer die Bibel der Familie. Zu Aishas Mann sagten sie: „Deshalb müssen wir dich wegbringen“ und nahmen ihn nach draußen. Etwa zehn Fulani-Männer blieben zurück und forderten Aisha zum Sex mit ihnen auf. Aber sie weigerte sich. Zwei der Gruppe vergewaltigten sie. Bevor die Fulani das Haus verließen, nahmen sie alles von Wert mit.

Aisha rechnete damit, dass ihr Mann getötet worden sei. Einige Stunden später jedoch kam er zurück. Als Aisha ihm unter Tränen erzählte, was geschehen war und dass sie sich nicht vorstellen könne, je wieder mit einem Mann zu schlafen, da tröstete er sie: „Trockne deine Tränen. Zwischen uns ist alles gut.“ Und als Aisha sich sorgte, sie könnte sich mit einer Krankheit infiziert haben, da beruhigte er sie: „Selbst, wenn du dich angesteckt hast, ich werde dich nie verlassen. Ich werde dir beistehen.“

„Eine Wunde, die nur allmählich heilt“

In den Folgemonaten litt Aisha sehr unter dem Albtraum, den sie erleben musste. „Ich fand keinen Frieden in meinem Herzen. Ich konnte nicht essen oder schlafen. Immer wenn ich allein war, erinnerte ich mich, wie diese beiden Männer mich vergewaltigten. Ich spürte so viel Hass in meinem Herzen für sie.“
 

Aisha aus Nigeria malt ihr Selbstporträt
Bild: Aisha malt ihr Selbstporträt im Trauma-Seminar


Open Doors lud Aisha zu Traumatherapie-Seminaren ein. „Danach spürte ich, wie Frieden sich in mir auszubreiten begann. […]  Wenn ich mich jetzt im Moment an den Vorfall erinnere, … ich weiß auch nicht, aber der Hass ist weg.“ Begleitet von einer Künstlerin malte Aisha ihr Selbstporträt. „Ich zeichnete mich ohne ein Lächeln auf meinem Gesicht. Ich möchte, dass jeder, der das Bild sieht, den Schmerz erkennt, den ich erlebte und immer noch habe. […] Es ist eine Wunde, die nur allmählich heilt. […] Aber eines weiß ich ganz sicher: dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen!“

Beten Sie für Aisha, dass Gott sein heilendes Handeln an ihr weiterführt und den Glauben und die Hoffnung in ihr stärkt. Lassen Sie Aisha durch eine Botschaft wissen, dass Sie für sie beten und ermutigen Sie diese junge Frau, an Jesus festzuhalten.

Wie schreibe ich eine Nachricht?

  • Schreiben Sie in einfachem Englisch und in kurzen Sätzen.
  • Machen Sie Ihre Botschaft persönlich. Schreiben Sie zum Beispiel, aus welchem Land Sie kommen und nennen Sie Ihren Namen.
  • Fassen Sie sich kurz, aber bleiben Sie dennoch konkret. Schreiben Sie etwa, was Ihr Gebet für Aisha ist. Ermutigen Sie sie, an ihrem Glauben an Jesus festzuhalten. Gerne können Sie auch einen Bibelvers zitieren, schicken Sie aber bitte nicht nur einen Vers allein, sondern fügen Sie auch einige persönliche Worte an.
  • Schicken Sie Ihren Brief oder Karte in einem Umschlag untenstehende Adresse. Wir leiten sie an unsere Partner in Nigeria weiter, die Aisha Ihre Nachricht dann überbringen werden.

 

Wichtige Hinweise für die Botschaft

  • Geben Sie außer Ihrem Namen und Ihrem Land keine persönlichen Daten an.
  • Erwähnen Sie nicht Open Doors.
  • Kritisieren Sie nicht Nigeria oder die Politik des Landes.
  • Fügen Sie kein Geld bei.

 

Schicken Sie Ihre Ermutigungspost bis 3.6.2019 an:
Aisha
c/o Open Doors
Postfach 1142
65761 Kelkheim
Wir leiten die Briefe weiter.

 

 

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