Schreibaktion für Esther aus Nigeria

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3

Im November 2016 endete die schrecklichste Zeit im Leben der damals 18-jährigen Esther* aus Nigeria. Die junge Christin war wie so viele andere von Boko Haram entführt worden und hatte Monate des Horrors erlebt.

Getragen von Gottes Zusagen

Die Entführer hatten alles darangesetzt, ihre Gefangenen zu Muslimas zu machen. Doch Esther war fest entschlossen, unter allen Umständen an Jesus festzuhalten. Unter Tränen berichtet sie: „Ich weiß nicht, wie viele Männer mich vergewaltigt haben …“ Und nach einer Pause weiter: „Ich hasste mich selbst immer mehr. Manchmal war ich so wütend auf Gott … aber ich konnte ihn einfach nicht verleugnen. Immer wieder dachte ich an seine Zusagen, dass er mich nie verlassen wird.“ Als sie schwanger wurde, fragte sie sich: „Wie soll ich dieses Kind jemals lieben?“
 

Esther aus Nigeria
Bild: Esther mit ihrer Tochter Rebecca

„Sie nannten meine Tochter ,Boko‘“

Nachdem das Militär sie befreit hatte, erlebte Esther in ihrem Heimatdorf Ablehnung. Eine „Boko-Haram-Frau“, noch dazu schwanger – „selbst meine eigenen Großeltern beschimpften mich.“ Am schlimmsten traf sie jedoch, dass viele Dorfbewohner ihre Tochter nach der Geburt nicht „Rebecca“ nannten, sondern abfällig „Boko“. In dieser Phase wurde Esther zu einem Traumaseminar von Open Doors eingeladen. Dort wurden die Teilnehmerinnen eines Tages aufgefordert, all ihre Schmerzen und Nöte auf einen Zettel zu schreiben und symbolisch ans Kreuz zu heften. „Als ich das tat, war es, als ob ich all meine Trauer Gott abgab. Ich fühlte mich innerlich ganz leicht. Später verbrannte die Leiterin alle Zettel; da spürte ich, wie all meine Sorgen und die Schande endgültig verschwanden.“

Inzwischen geht es Esther schon besser. Sie sagt über ihre kleine Tochter Rebecca: „Sie ist für mich mitten in meiner Traurigkeit zur Freude und zum Lachen geworden.“

*Name geändert

Beten und Schreiben

Schreiben Sie Esther einen kurzen Gruß in einfachem Englisch, gerne mit ein bis zwei ermutigenden Bibelversen. Geben Sie bitte nur Ihren Namen und Ihre Nationalität, nicht Ihre Anschrift bekannt. Erwähnen Sie nicht Open Doors, kritisieren Sie bitte nicht das Land und fügen Sie kein Geld bei. Schicken Sie die Briefe und Karten in einem Umschlag an unser Büro.

Schicken Sie Ihre Ermutigungspost bis 31.12.2018 an:
Esther
c/o Open Doors
Postfach 1142
65761 Kelkheim
Wir leiten die Briefe weiter.

 

 

Weitere Schreibhinweise

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