Schreibaktion für Gyang aus Nigeria

27-Jähriger verliert gesamte Familie bei Fulani-Angriff und braucht Ermutigung

 

Sie waren zu sechst in seiner Familie. Doch von einem Tag auf den nächsten war der 27-jährige Gyang Adamu allein – seine drei Brüder, sein Vater und seine Mutter wurden bei einem Überfall ermordet. Es waren bewaffnete militante Fulani, die sein Heimatdorf Foron in der Nähe von Jos im nigerianischen Bundesstaat Plateau angriffen. Gyang musste Schreckliches sehen und braucht unser Gebet, unsere Unterstützung und Ermutigung.
 

Ermutigung Gyang aus Nigeria
Bild: Gyang Adamu aus Nigeria

Eine Stunde des Grauens

Es war an einem Tag im August, kurz vor 20 Uhr, als die ersten Schüsse fielen. Die gut ausgerüsteten Angreifer vom muslimischem Volksstamm der Fulani plünderten und zerstörten in der folgenden Stunde 225 Farmen mitsamt erntereifem Getreide, zündeten 95 Häuser an und brannten die Kirche in Foron nieder – Gyangs Vater, der Pastor der Kirche, und zwei von Gyangs Brüdern verbrannten bei lebendigem Leib, seine Mutter wurde in ihrem Badezimmer erschossen, Gyangs dritter Bruder mit einer Machete erschlagen.

Als Einziger entkommen

Unterdessen war Gyang in der Stadt Jos, wo er Bauingenieurwesen studiert. Über Facebook erreichte ihn die Nachricht, dass sein Heimatdorf angegriffen und eine ganze Familie ausgelöscht wurde. Er begann zu zittern. „Mir wurde klar, dass möglicherweise von meiner Familie die Rede war“, erinnert er sich.

Gyang reiste am folgenden Morgen nach Foron. „Ich konnte nicht glauben, was ich dort sah.“ Sein Elternhaus war bis auf die Grundmauern abgebrannt, die Leichen seiner Familienangehörigen noch nicht geborgen. Gyang musste sie zusammen mit fünf weiteren Opfern in einem Massengrab beerdigen.

Gyang braucht Gebet und Ermutigung

Sein Onkel hat Gyang jetzt erst einmal bei sich aufgenommen. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass alle meine Familienmitglieder weg sind und dass ich sie nie wiedersehen werde. Jeden Tag bete ich und hoffe, dass mich jemand aus diesem Alptraum aufweckt.“ Viele Fragen gehen Gyang durch den Kopf: „Warum hat Gott zugelassen, dass die Fulani meine Familie töten? Warum hat er zugelassen, dass ich vor dem Angriff zur Uni zurückgekehrt bin? Wie soll ich weiterleben? Wo soll ich anfangen?“

Open Doors unterstützt Gyang durch Partner in seinen materiellen Bedürfnissen, zum Beispiel mit seinem Schulgeld, und in seinen emotionalen Nöten, etwa durch eine Traumabehandlung. Auch Sie können Gyang unterstützen. Schreiben Sie ihm, ermutigen Sie ihn und lassen Sie ihn wissen, dass Sie für ihn beten.

 

Wie schreibe ich eine Nachricht?

  • Schreiben Sie in einfachem Englisch und in kurzen Sätzen.
  • Machen Sie Ihre Botschaft persönlich. Schreiben Sie zum Beispiel, aus welchem Land Sie kommen und nennen Sie Ihren Namen.
  • Fassen Sie sich kurz, aber bleiben Sie dennoch konkret. Schreiben Sie etwa, was Ihr Gebet für Gyang ist. Ermutigen Sie ihn, an seinem Glauben an Jesus festzuhalten. Gerne können Sie auch einen Bibelvers zitieren, schicken Sie aber bitte nicht nur einen Vers allein, sondern fügen Sie auch einige persönliche Worte an.
  • Schicken Sie Ihren Brief oder Karte in einem Umschlag an die untenstehende Adresse. Wir leiten sie an unsere Partner in Nigeria weiter, die Gyang Ihre Nachricht dann überbringen werden.


Wichtige Hinweise für die Botschaft

  • Geben Sie außer Ihrem Namen und Ihrem Land keine persönlichen Daten an.
  • Erwähnen Sie nicht Open Doors.
  • Kritisieren Sie nicht Nigeria oder die Politik des Landes.
  • Fügen Sie kein Geld bei.


Schicken Sie Ihre Ermutigungspost bis 3.6.2019 an:
Gyang
c/o Open Doors
Postfach 1142
65761 Kelkheim
Wir leiten die Briefe weiter.

 

 

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