5 kraftvolle Gebete für verfolgte Christen

5 kraftvolle Gebete für verfolgte Christen

 

Wenn wir die Geschichten von Menschen hören, die für ihren Glauben an Jesus verfolgt werden, kann es so aussehen, als gäbe es nichts, das wir dagegen tun könnten. Wir leben häufig Tausende von Kilometern entfernt und oftmals fühlen wir uns schon damit überfordert, unsere eigenen Probleme zu bewältigen. Und dennoch sehnen sich unsere Herzen danach, unseren Geschwistern zu helfen, die diskriminiert, belästigt, beleidigt, unrechtmäßig verhaftet, geschlagen und sogar getötet werden, weil sie an Jesus Christus glauben.

Glücklicherweise gibt uns die Bibel Beispiele, wie wir einen Unterschied für verfolgte Christen machen können. Und einer der kraftvollsten Wege, Christen in Bedrängnis zu helfen, ist Gebet.

In Epheser 6,18 bittet Paulus die Gläubigen darum, wach zu bleiben und für „alle Christen“ zu beten. In den folgenden Versen bittet er spezifisch um Gebet für sich in der Verfolgung, die er erlebt. Hier finden wir ebenso wie an vielen anderen Versen in der Bibel praktische Hinweise darauf, wie wir für diejenigen beten sollen, die Verfolgung für ihren Glauben an Jesus erleben.

1. Beten Sie, dass Gott verfolgten Christen die richtigen Worte schenkt.

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In Epheser 6,19-20 schreibt Paulus: „Betet auch für mich, damit Gott mir zur rechten Zeit das rechte Wort gibt und ich überall das Geheimnis der rettenden Botschaft frei und offen verkünden kann. Auch hier im Gefängnis will ich das tun. Betet darum, dass ich auch in Zukunft diese Aufgabe mutig erfülle, so wie Gott sie mir aufgetragen hat.“

 

2. Beten Sie, dass verfolgte Christen selbst in ihrer Schwäche Frieden in Gott finden.

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Insbesondere wenn ihnen physische Gefahr droht, müssen unsere Geschwister schnell Entscheidungen unter hohem Druck treffen. Deswegen beten wir, dass sie sich gerade in diesen Situationen an das Versprechen Gottes aus 2. Korinther 12,9 erinnern: „‚Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.‘ Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft von Christus an mir.“

3. Beten Sie, dass Christen in Bedrängnis sich an dem festhalten können, was größer ist als sie.

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In 2. Korinther 1,7-9 schreibt Paulus: „Darum sind wir zuversichtlich und haben keine Angst um euch. Denn ihr werdet zwar leiden müssen wie wir, aber genauso werdet ihr auch Gottes Trost und Ermutigung erfahren wie wir. Liebe Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass wir in der Provinz Asia Schweres erdulden mussten. Wir waren mit unseren Kräften am Ende und hatten schon mit dem Leben abgeschlossen. Unser Tod schien unausweichlich. Aber Gott wollte, dass wir uns nicht auf uns selbst verlassen, sondern auf ihn, der die Toten zu neuem Leben erweckt.“ Christen in Verfolgung haben oft wenig Kontrolle über das, was mit ihrem Leben passiert – insbesondere, was Sicherheit und ihre Gesundheit betrifft. Häufig verweigern ihnen Behörden das Recht auf eine faire Verhandlung oder andere grundlegende Menschenrechte. Deswegen ist es so wichtig, dafür zu beten, dass diese Christen sich selbst in den widrigsten Umständen auf Jesus verlassen und an dem Gott festhalten können, der so viel mächtiger ist als wir.

4. Beten Sie, dass Gott verfolgten Christen hilft, so wie es seinem Willen entspricht.

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Vor seinem Tod am Kreuz musste auch Jesus ein ungerechtes Verfahren über sich ergehen lassen. Selbst er betete: „Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leiden!“ (Matthäus 26, 39). Dies ist der erste Teil seines Gebets, das uns dazu anregt, Gott zu bitten, unseren Geschwistern ihr Leid zu ersparen. Doch der zweite Teil des Gebets Jesu geht Hand in Hand mit dieser Bitte: „Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.“ Es kann Teil unseres Gebets sein, dass Gott seine Kinder von ihren Ketten befreit, so wie Petrus in Apostelgeschichte 12. Aber wir sollten auch beten, dass Gott unsere Geschwister stärkt, egal, was geschieht – auch wenn er sie nicht auf übernatürliche Weise aus ihrer Situation befreien will.

5. Beten Sie, dass das Zeugnis der verfolgten Christen die berührt, die ihnen schaden wollen.

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In Lukas 6, 27-31 sagt Jesus: „Euch aber, die ihr mir wirklich zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. Bittet Gott um seinen Segen für die Menschen, die euch Böses tun, und betet für alle, die euch beleidigen. Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin. Wenn dir einer den Mantel wegnimmt, dann weigere dich nicht, ihm auch noch das Hemd zu geben. Gib jedem, der dich um etwas bittet, und fordere nicht zurück, was man dir genommen hat. Behandelt die Menschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet.“ Wenn verfolgte Christen diese Perspektive behalten können, werden ihre Verfolger diese Haltung bemerken. Als Paulus und Silas in Apostelgeschichte 16 im Gefängnis sitzen, wird ihre Haltung – Lobpreis für Gott selbst im Gefängnis – sowohl von den anderen Gefangenen als auch von dem Wärter bemerkt. Weil sie ihren Glauben trotz ihrer Umstände lebten, konnten sie das Evangelium mit ihren Verfolgern teilen, und der Wärter und seine Familie kamen zum Glauben an Jesus Christus (Vers 33).

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