Gebet für Christen in Afghanistan

Unsere Geschwister in Afghanistan bitten Christen weltweit, mit ihnen gemeinsam für ihr Land zu beten. Regelmäßig beten sie für diese zehn Anliegen. Diese Anliegen wurden uns von Christen aus Afghanistan überbracht – viele Punkte gelten jedoch auch für andere Länder der islamischen Welt.

  • Einheit und Wachstum der Gemeinde
    Gemeinden, wie wir sie kennen, existieren in Afghanistan nicht. Einige Gläubige treffen sich in kleinen Gruppen, aber die meisten Christen haben keinen Kontakt zu einem christlichen Netzwerk. Sie fühlen sich isoliert und sind misstrauisch, weil sie nicht wissen, wem sie vertrauen können. Die Christen beten um Einheit und Wachstum der Untergrundgemeinden.
  • Christen, die verfolgt werden
    Afghanistan belegt derzeit aus gutem Grund den dritten Platz auf dem Weltverfolgungsindex. Die Christen dort leben extrem gefährlich. Um die Familienehre zu retten, fühlen sich viele Familien verpflichtet, einen „Abgefallenen“ zu zwingen, zum Islam zurückzukehren. Wenn sie sich weigern, können Christen verstoßen, verbannt, misshandelt, entführt oder sogar getötet werden. Auch vonseiten der Behörden und extremistischer Gruppen droht den Christen Lebensgefahr.
  • Begegnungen mit Jesus
    In Afghanistan leben mehr als 30 Millionen Muslime und einige wenige tausend Christen. Die einheimischen Christen hoffen und beten, dass ihre Landsleute Jesus kennenlernen.
  • Mitarbeiter für Gottes Reich
    Die afghanischen Christen wissen um die Wichtigkeit des Gebets und sie bitten Gott um Beter in- und außerhalb des Landes. Sie benötigen auch geschulte, einheimische Gläubige, die predigen, lehren und andere afghanischen Christen in ihrem Glaubenswachstum begleiten können.
  • Friedensverhandlungen mit der Taliban und Frieden für das Land
    Auch wenn man sie nicht immer sieht, sind die Taliban überall präsent. Sie stellen eine Bedrohung für die Christen dar, aber auch für die Rechte der Frauen. In einigen Gebieten sind die Taliban immer noch sehr einflussreich und in der Lage die (einheimische) Gesellschaft zu destabilisieren.
  • Rechte von Frauen und ein Ende der Gewalt gegen Frauen
    Frauen gelten in Afghanistan als Bürger zweiter Klasse und haben nur wenige Rechte. Vielen Frauen und Mädchen ist das Recht zur Bildung verwehrt. Sie werden von den männlichen Familienmitgliedern oft vernachlässigt. Missbrauch und Misshandlung sind in diesem Land weit verbreitet und die Behörden schützen sie meist nicht.
  • Terroristen und Mitglieder islamistischer Gruppierungen
    Beten Sie für alle, die in den terroristischen Aktivitäten involviert sind und sich im Dschihad (dem Heiligen Krieg) befinden, und bitten Sie, dass Gott ihre Herzen berührt und ihnen seine Liebe und Gnade zeigt. Jesus befiehlt uns, unsere Feinde zu lieben und diejenigen zu segnen, die uns verfolgen. Daher beten Christen für Terroristen, Extremisten und andere, die das Christentum und den Westen ablehnen.
  • Korruption und Drogenhandel
    Laut dem Korruptionswahrnehmungsindex von 2016 befindet sich Afghanistan unter den zehn korruptesten Ländern der Welt. Das Land ist auch einer der größten Drogenexporteure weltweit. Die Korruption und der Drogenhandel bedrohen die Entwicklung in Afghanistan. Gleichzeitig sind jedoch unzählige Menschen abhängig von dieser „Schattenwirtschaft“.

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