Persönliche Berichte verfolgter Christen

Persönliche Berichte

Eine neue Familie

Zukhra* aus Zentralasien

Zukhra aus Zentralasien

 

Zukhra* wurde mit einem Mann verheiratet, der bereits eine Ehefrau hatte – Polygamie ist in ihrer Heimat recht verbreitet. Innerhalb kurzer Zeit bekam sie zwei Söhne. Durch eine Nachbarin hörte Zukhra von Jesus und wurde Christin. Sie nahm an den Treffen einer Untergrundkirche in einem nahegelegenen Dorf teil. Gegenüber ihrer Familie hielt sie ihren neuen Glauben zunächst geheim. Doch nach acht Monaten erzählte sie von ihrer Entscheidung für Jesus und davon, was diese für sie bedeutete, worauf es zu heftigen Diskussionen kam. „Mein Mann schlug mich auf brutale Weise. Er sagte, ich solle das Haus verlassen und meine Kinder mitnehmen, da er keine ungläubigen Kinder haben wolle. Er warf meine weinenden und verängstigten Söhne buchstäblich in meine Arme.“

Einige Tage kam Zukhra mit ihren Kindern bei ihrer Nachbarin unter. Dann ging sie in eine Großstadt, wo sie Arbeit und Unterkunft zu finden hoffte. Die ersten zwei Nächte schliefen sie auf der Straße. Doch dann fand Zukhra Kontakt zu anderen Christen, die sie sehr freundlich aufnahmen. Durch ihre Hilfe bekam sie nicht nur eine Unterkunft, sondern auch neue Hoffnung und Zuversicht.

*Name geändert

 

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