Persönliche Berichte verfolgter Christen

Persönliche Berichte

Jesus ist da – selbst im Gefängnis

Aaron* aus Eritrea

Aaron aus Eritrea
Symbolbild

 

Aaron* traf sich regelmäßig in seiner Wohnung mit anderen Christen. Als ein Nachbar die Polizei darüber informierte, führte diese eine Razzia durch. Schwer bewaffnete Polizisten durchsuchten seine Wohnung und verhafteten alle Anwesenden. Erst nach acht Monaten Untersuchungshaft begannen die Verhöre. „Wir wurden mit den unterschiedlichsten Leuten zusammengesperrt. Wir konnten kaum schlafen. Es gab keine Privatsphäre, und das bringt viele Demütigungen mit sich. Wir durften auch nur sonntags für 30 Minuten nach draußen in die Sonne.“ Weil Aaron sich weigerte, Informationen über andere Christen preiszugeben, kettete man tagelang seine Beine zusammen. Die Strapazen der Haft führten dazu, dass er einen Schlaganfall erlitt und seither teilweise gelähmt ist. Nach zwei Jahren im Gefängnis fiel Aaron in eine tiefe Depression.

Doch dann entschied er sich, ganz auf Jesus zu vertrauen. Ihm wurde bewusst, dass Gott auch in seiner schwierigen Lage gegenwärtig war. Dies gab ihm die Kraft, andere Christen zu ermutigen, die ebenfalls inhaftiert waren. Er freundete sich sogar mit den Gefängniswärtern an und betete mit ihnen. Inzwischen wurde er überraschend freigelassen.

*Name geändert

 

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