Persönliche Berichte verfolgter Christen

Persönliche Berichte

Verhaftet, ausgestoßen, mit dem Tod bedroht

Lauro aus Mexiko

Lauro aus Mexiko

 

Lauro Pérez Núñez lebte in der Großstadt Nezahualcoyotl, als er von Jesus Christus erfuhr und sich entschied, Christ zu werden. Von nun an führte er ein anderes Leben – bis dahin hatten seine Frau und seine Kinder unter seinen Abhängigkeiten und seinem Mangel an Verantwortungsbewusstsein gelitten. Als er wieder in seine stark von der indigenen Kultur geprägte Heimat im Süden Mexikos zurückkehrte, war sein neuer Glaube jedoch nicht willkommen. Von den anderen Dorfbewohnern wurde er zunehmend unter Druck gesetzt. Man warf seiner Familie vor, die Gemeinschaft des Dorfes zu schädigen. Doch Lauro blieb seinem Glauben an Jesus treu. Mehrfach wurde er von den örtlichen Behörden verhaftet.

Seinen Kindern verwehrte man, die Dorfschule zu besuchen. Schließlich verließ Lauro das Dorf für drei Monate. Bei seiner Rückkehr erhielt er Morddrohungen. Ein Mob von etwa 30 Menschen versammelte sich vor dem Haus seiner Mutter, wo er sich aufhielt, kappte die Strom- und Wasserleitung und schlug Fensterscheiben ein. Doch die Behörden gaben ihm selbst die Schuld und verhafteten ihn: Er verweigere sich den gemeinschaftlichen Pflichten und müsse aus dem Dorf verstoßen werden. Inzwischen lebt Lauro mit seiner Familie an einem anderen Ort nahe einer Kirche; dank eines Mitglieds der Gemeinde hat er nun ein Stück Land, wo er für seine Familie ein Haus bauen kann. 

 

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