Länderprofil Nordkorea

Nordkorea

1
Weltverfolgungsindex
2017
Flagge Nordkorea
Hauptreligion
Juche-Ideologie
Staatsform
Demokratische Volksrepublik
Rang Vorjahr
1
ISO
KP
Karte Nordkorea
Karte Nordkorea
Christen
0,30
Bevölkerung
25.41
Kommunistische Unterdrückung
Diktatorische paranoia
Privatleben: 16.667
Familienleben: 15.385
Gesellschaftliches Leben: 16.427
Leben im Staat: 16.667
Kirchliches Leben: 16.667
Auftreten von Gewalt: 9.815

Berichtszeitraum: 1. November 2015 – 31. Oktober 2016

Zusammenfassung

Position auf dem Weltverfolgungsindex

92 Punkte / Platz 1 (WVI 2016: 92 Punkte / Platz 1)

Triebkräfte der Verfolgung

Die Haupttriebkraft der Christenverfolgung in Nordkorea ist „Kommunistische Unterdrückung“, vermischt mit „Diktatorischer Paranoia“.

Aktuelle Einflüsse

Nordkorea steht weiterhin an der Spitze des Weltverfolgungsindex. Die Hoffnung, dass Kim Jong Un offener für Reformen wäre, wurde nicht erfüllt, und offensichtlich versucht er seine Macht durch unvorhersehbare Säuberungen zu festigen. Der christliche Glaube wird weiterhin als „westlich“ und „feindlich“ betrachtet. Die Christen verstecken ihren Glauben, um nicht verhaftet zu werden und ins Arbeitslager zu kommen. Die meisten Eltern erzählen ihren Kindern nicht vom christlichen Glauben, damit sie sich im Falle einer Befragung nicht verraten.

Betroffene Kategorien von Christen

In Nordkorea gibt es zwei Kategorien von Christen: Ein kleiner Prozentsatz von Christen aus traditionellen Kirchen (die bereits vor dem Koreakrieg existierten) konnte seinen Glauben bewahren und eine Untergrundkirche gründen. Es gibt aber auch Gemeinschaften von Christen, die einen kommunistischen Hintergrund haben oder früher die ehemaligen Staatsführer Kim Il Sung und Kim Jong Il verehrten. Christen beider Kategorien riskieren Verhaftung, Arbeitslager und Tod.

Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

  • Der allumfassende Druck auf Christen ist praktisch unverändert und extrem stark geblieben, wie schon im Vorjahr. Es wird von allen Bürgern erwartet, ausschließlich die herrschende Kim-Familie zu verehren.
  • Der Druck auf Christen ist in allen Lebensbereichen extrem hoch, wobei die Bereiche „Privatleben“, „Kirchliches Leben“ und „Leben im Staat“ mit der maximalen Punktzahl bewertet wurden. Der Druck im kirchlichen und staatlichen Leben ist typisch für kommunistische Länder (zu denen Nordkorea nominell immer noch gehört), doch zeigt der Druck auf die übrigen Lebensbereiche, dass dieses diktatorisch paranoide System keine Religion neben sich toleriert.
  • Das Ausmaß der Gewalt gegen Christen ist sehr hoch, konkrete Berichte darüber können jedoch aus Sicherheitsgründen nur selten veröffentlicht werden. Während des Berichtszeitraums wurden mehr als zwanzig Christen ermordet und mehr als einhundert verhaftet.

Ausblick

Das Regime scheint sich bewusst immer weiter zu isolieren (etwa durch die verschiedenen Raketen- und Nukleartests 2016), aber die größte Herausforderung ist die Beziehung zu China. Nordkorea ist wirtschaftlich weiterhin sehr stark von China abhängig und kann es sich nicht leisten, sich davon zu lösen. Obwohl die Unzufriedenheit Chinas über das Verhalten des Regimes wächst, hat China weiterhin Gründe, Nordkorea zu unterstützen. Ein Grund dafür ist die Angst vor einem großen Flüchtlingsstrom. Auch wenn das Jahr 2017 einige positive Veränderungen, etwa wirtschaftliche Verbesserungen, mit sich bringen mag, wird sich für die Christen nichts ändern, da sie als Staatsfeinde betrachtet werden.

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Meldungen zu Nordkorea

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Nordkorea
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Nordkorea: Koreanisch-kanadischer Pastor frei

(Open Doors, Kelkheim) – Am 9. August wurde der koreanisch-kanadische Pastor Hyeun-Soo Lim aus dem Gefängnis entlassen. Als Grund für die Freilassung gab eine staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas seine schlechte gesundheitliche Verfassung an.
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Nordkorea: Verhaftet wegen Kontakt zu Christen

(Open Doors, Kelkheim) – Nachdem er christliche Verwandte in China besucht hatte, wurde ein Nordkoreaner unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet.
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Nordkorea: Pastor von Geheimdienst ermordet

(Open Doors) – Nordkorea ist für die Nachfolger von Jesus Christus eines der gefährlichsten Länder der Welt. Das Regime um Kim Jong Un ist fest entschlossen, alle christlichen Aktivitäten auszulöschen, und verfolgt dieses Ziel mit einem Heer von speziell ausgebildeten Agenten.
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Persönliche Berichte - Nordkorea - 12_01_2016
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Nordkorea führt Weltverfolgungsindex 2016 an

(Open Doors) – Heute hat Open Doors den neuen Weltverfolgungsindex 2016 veröffentlicht. Er stellt die Rangfolge der 50 Länder dar, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.
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Nordkorea: Nummer EINS

(Open Doors) – Im Januar 2016 wird der neue Open Doors Weltverfolgungsindex veröffentlicht. Derzeit steht Nordkorea auf Platz 1. Unter Kim Jong Un werden Christen extrem hart verfolgt.
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Nordkorea: Kim Sang-Hwa findet eine Bibel

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Nordkorea: Hoffnung in der Nacht

 

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1. Position auf dem Weltverfolgungsindex

Mit einer Wertung von 92 Punkten belegt Nordkorea Platz 1 auf dem Weltverfolgungsindex (WVI) 2017, genauso wie im Jahr 2016. Seit Jahren gibt es keine echte Veränderung: Der Druck auf Christen bleibt in allen Lebensbereichen außergewöhnlich hoch und ist zusätzlich noch mit gewaltsamem Vorgehen gegen die christliche Minderheit verbunden.

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2. Triebkräfte der Verfolgung

Kommunistische Unterdrückung: Während Nordkorea theoretisch immer noch ein kommunistisches Land ist, überwiegt in Wirklichkeit der Personenkult. Da jedoch die kommunistische Verwaltungsstruktur des Landes erhalten geblieben ist, gilt die Kommunistische Unterdrückung nach wie vor als Haupttriebkraft der Verfolgung. Die Ergebnisse des siebten Kongresses der Koreanischen Arbeiterpartei im Mai 2016 – der erste seit 36 Jahren – waren weder wirtschaftlich noch ideologisch vielversprechend. Christen werden weiterhin als gefährlich und als „Opium für das Volk“ betrachtet – so wie es in der klassischen kommunistischen Ideologie üblich ist – und werden als feindliche Gesellschaftsklasse eingestuft.

Diktatorische Paranoia: Nordkorea ist in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme, auch was die Triebkraft der Verfolgung von Christen betrifft. Seit 1948 wird Nordkorea von einer einzigen Familie regiert, nun in der dritten Generation. Wie bereits erwähnt ist die ursprünglich verfolgte kommunistische Ideologie in den letzten Jahren in den Hintergrund getreten, obwohl der kommunistische Stil, die Gesellschaft zu kontrollieren, weiter fortbesteht. Inzwischen ist Nordkorea zu einem deutlichen Beispiel für ein Land geworden, das von Diktatorischer Paranoia beherrscht wird. Jeder muss die Führer verehren und aufgrund dieses ausgeprägten Personenkultes ist Kim Jong Un unersetzlich – nicht zuletzt, da er auch über die Arbeiterpartei, die Armee, die Verwaltung und alle Bereiche der Gesellschaft herrscht, auch wenn seine Macht nicht so absolut wie die seines Vaters oder Großvaters sein mag. Dennoch darf es niemand wagen, diese Herrschaft in Frage zu stellen. Der Personenkult um die Kim-Familie ist unvorstellbar. Ihre gottgleiche Verehrung lässt keinerlei Spielraum für eine andere Religion. Jeder, der es wagt, jemanden oder etwas neben der Kim-Dynastie zu verehren, wird als gefährlich und staatsgefährdend eingestuft. Kim Jong Un wurde als der „Große Nachfolger“ ausgerufen und als „Oberster Führer“ und „Oberster Befehlshaber der bewaffneten Streitkräfte“ eingeführt, als er die Nachfolge antrat. Darüber hinaus hält er als „Erster Staatssekretär der Koreanischen Arbeiterpartei“ die zentrale Position auf allen wichtigen Führungsebenen: Partei, Staat und Armee. Im Juni 2016 wurde die Verfassung geändert und das „Nationale Verteidigungs-Komitee“ durch das neue „Komitee für Staatsangelegenheiten“ ersetzt. Selbstverständlich hat Kim Jong Un in diesem neuen Gremium den Vorsitz. Auch wenn hier eine leichte Verschiebung weg von der starken Betonung des Militärs zu verzeichnen ist, wird sich in der Praxis nicht viel ändern. Der volle Titel von Kim Jong Un klingt ziemlich beeindruckend und ist nicht leicht zu merken: „Geliebter Genosse Kim Jong Un, Vorsitzender der Koreanischen Arbeiterpartei, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik von Korea und Oberbefehlshaber der Koreanischen Volksarmee“. Das politische System des Landes gründet sich auf zwei Ideologien. Die eine heißt „Juche“ und besagt im Wesentlichen, dass der Staat vollkommen eigenständig ist. Die andere ist der „Kimilsungismus“ (abgeleitet von dem Namen des Staatsgründers Kim Il Sung), die Verehrung der Führer des Landes, die als allmächtige Instanzen die Geschicke Nordkoreas lenken. Jeder Bürger muss an den wöchentlichen Sitzungen teilnehmen, bei denen alle Bürger jeder Altersklasse ideologisch geschult und indoktriniert werden. Die Teilnahme an selbstkritischen Sitzungen ist verpflichtend und laut Berichten legt das Regime darauf immer größeren Wert. Von der herrschenden Ideologie abweichende Ideen zu entwickeln, seien sie religiöser oder anderer Natur, ist nicht erlaubt. Das strenge System gesellschaftlicher Kontrolle führt zu einer starken Selbstzensur und Selbstkontrolle bezüglich dessen, was man und zu wem man es sagt, selbst in den privatesten und familiären Beziehungen.

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3. Aktuelle Einflüsse

Als Kim Jong Un nach dem Tod seines Vaters im Dezember 2011 die Macht übernahm, bestand die Hoffnung, das Land würde sich öffnen und die wirtschaftlichen, sozialen und diplomatischen Bedingungen würden sich verbessern. Diese Hoffnungen haben sich jedoch nicht erfüllt. Auch wenn sich das Land nach außen offener präsentiert, so ist doch der Führungsstil unverändert geblieben. Dass sich Kim Jong Un weiterhin mehr in der Öffentlichkeit zeigt, als es sein Vater tat, darf nicht mit einer Öffnung des Landes verwechselt werden. Kim Jong Un versucht seine Macht durch unvorhersehbare Säuberungen und selbst auferlegte Isolation zu festigen. Er befindet sich jetzt schon im fünften Regierungsjahr und hat noch keinen einzigen ausländischen Staat bereist noch wurde er seinerseits von einem ausländischen Staatsoberhaupt besucht.

Obwohl die meisten Nordkoreaner nicht mehr unter Hungersnot leiden wie in den 1990er-Jahren, bleibt die Grundversorgung aufgrund der geografischen Lage des Landes und der Witterungsbedingungen eine Herausforderung. Hunger ist ein Feind, der Tag für Tag bekämpft werden muss. Ein Großteil der Bevölkerung ist unterernährt und der Anteil unterentwickelter Kinder ist sehr hoch. Die Situation verschlimmert sich zusehends, da das Regime sich weigert, mit internationalen Organisationen zu kooperieren und ihnen Zugang zu den betroffenen Gebieten zu gewähren. Auf der anderen Seite hat sich die wirtschaftliche Situation des Landes leicht verbessert, da das Regime ein gewisses Maß an Privatwirtschaft zulässt. Natürlich ist dies noch lange keine freie Marktwirtschaft, aber es lässt den Menschen etwas mehr Handlungsspielraum.

Zu viel sollte man sich nicht von dieser Entwicklung erhoffen, wie es der siebte Kongress der Koreanischen Arbeiterpartei im Mai 2016 deutlich machte. Ausländische Beobachter erwarteten die Ankündigung von Reformen, ganz besonders im Wirtschaftssektor, aber sie wurden enttäuscht. Da der Parteikongress zum ersten Mal seit 36 Jahren stattfand, lag der Fokus des Regimes darauf, die Ideologie und die vorherrschende Rolle der Partei und des Führers neu zu betonen, und führte letztlich dazu, dass wirtschaftliche und andere Themen mehr oder weniger vernachlässigt wurden. Der im Vorfeld angekündigte „Fünfjahresplan“ und die Durchführung einer „70-tägigen Arbeits- und Produktionsbeschleunigung“ ließ Kommentatoren von einem neo-orthodoxen und konservativen sozialistischen Ansatz sprechen (zusammengefasst als „Rückkehr zu einer neuen Normalität“). Die Christen würden möglicherweise von einer verbesserten wirtschaftlichen Lage profitieren, so wie jeder andere Staatsbürger. Viele von ihnen haben Mühe, ihre Grundversorgung zu sichern; sie gehören vornehmlich zu den ärmeren Gesellschaftsschichten. Ein weiteres Problem stellt für sie der allgegenwärtige Einsatz von Bestechungsgeldern dar, da dies gegen ihre christlichen Überzeugungen verstößt.

In einer Zeit internationaler Sanktionen wird es immer schwerer, an ausländische Devisen heranzukommen, sodass das Land weiterhin mit erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben wird. Während sich Nordkorea in der Vergangenheit stark auf die Unterstützung durch seinen großen Nachbarn China verlassen konnte, ist dies in der jüngsten Vergangenheit schwieriger geworden. Im fünften Jahr seiner Regierung hat Kim Jong Un noch immer keinen Antrittsbesuch in China gemacht. Die Abkühlung der Beziehung zwischen den beiden Nationen wurden öffentlich sichtbar, als China im September 2015 mit einer der größten militärischen Paraden der letzten Jahrzehnte das 70. Jubiläum zum Ende des 2. Weltkriegs, den sogenannten „Siegestag“, feierte. Präsident Xi Jinping stand neben einem Koreaner, allerdings nicht neben Kim Jong Un, sondern der damaligen südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye, während die nordkoreanische Delegation ca. 30 Meter davon entfernt platziert wurde. Es wäre jedoch ein Fehler zu glauben, dieses deutliche Zeichen des Missfallens Chinas würde bedeuten, dass China die strategische Wichtigkeit von Nordkorea gering schätzen würde. Die Situation wird sich zwar nicht verbessern, wenn Nordkorea weiterhin Raketentests durchführt und atomare Sprengköpfe entwickelt. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass China die Beziehung zu Nordkorea in der unmittelbaren Zukunft beenden wird, obwohl offensichtlich ist, dass China mit dem momentanen Kurs nicht zufrieden ist. Kim Jong Un nahm auch kein Blatt vor den Mund, als er die momentane Entwicklung Chinas in seiner Eröffnungsrede beim siebten Parteikongress anprangerte, indem er sagte: „Obwohl der dreckige Wind der bürgerlichen Freiheit, Reformen und Aufgeschlossenheit in unserer Nachbarschaft weht, werden wir den Geist des Songun (militärische Macht zuerst) mit Waffen beflügeln und auf dem Pfad des Sozialismus, den wir gewählt haben, voranschreiten.“ Das sind starke Worte in Anbetracht der Tatsache, dass China die einzige Staatsmacht ist, auf die sich Nordkorea noch stützen kann. Diese kühle Haltung dem letzten Verbündeten gegenüber kann nur so verstanden werden, dass man Gefallen findet an der zunehmenden Isolation.

Eine weitere Möglichkeit, an ausländische Devisen heranzukommen, ist, Wanderarbeiter ins Ausland zu entsenden, auch nach Europa. Doch diese Praxis ist für das Regime ebenfalls eine Herausforderung. So liefen im April 2016 13 nordkoreanische Kellnerinnen, die in nordkoreanischen Restaurants in China arbeiteten, über. Berichten zufolge entsandte das Regime 300 Agenten nach Südkorea mit dem Befehl, in einem „Akt der Vergeltung“ südkoreanische Staatsbürger zu entführen. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass das Regime solche Maßnahmen ergriffen hätte, und dies könnte auch Christen gefährden. Während des Berichtszeitraums ist auch das Desertieren von Führungskadern ein großes Problem geworden: Ein leitender Angestellter des Geheimdienstbüros lief im Frühling 2016 über; ein hochrangiger Diplomat, der in London stationiert war, mit seiner Familie im August 2016.

Die Flucht selbst wird grundsätzlich schwieriger, weil China seine Grenzen zunehmend mit Zäunen absichert. Für die meisten Grenzübertritte werden Sicherheitsbeamte bestochen, auch wenn dies schwieriger und höchstwahrscheinlich auch teurer geworden ist. Nichtsdestoweniger kamen zum ersten Mal seit 2013 mehr Nordkoreaner in Südkorea an. Die Beziehung zu Südkorea hat sich weiter verschlechtert. Die Südkoreaner kündigten an, ihre Lautsprechersendungen nach Nordkorea ab Januar 2016 mit noch mehr Lautsprechern als zuvor durchzuführen. Dies war eine Folge der gewaltsamen Auseinandersetzung mit Nordkorea im August 2015, als Landminen in der entmilitarisierten Zone explodierten und zwei südkoreanische Soldaten lebensgefährlich verletzt wurden.

Diese Patt-Situation offenbart zwei Hauptfakten: Südkorea hat sein Wort gehalten (das es gegeben hatte, nachdem Nordkorea die Fregatte „Cheonan“ 2010 versenkte), auf zukünftige Angriffe mit Entschlossenheit zu antworten. Dementsprechend feuerte Südkorea Artillerie in nordkoreanisches Gebiet. Zweitens ist keine der beiden Parteien wirklich an einer ernsthaften Eskalation interessiert. Dies zeigt sich darin, dass Südkoreas militärische Antwort mehr als eine Stunde nach dem Vorfall erfolgte, was den nordkoreanischen Soldaten die Möglichkeit zum Rückzug ließ. Als der Norden ultimativ forderte, grenzüberschreitende Propaganda einzustellen, reagierte der Süden Berichten zufolge mit der Nachfrage, welcher Zeitzone gefolgt werden solle. Dies war eine Anspielung auf die Entscheidung Nordkoreas, die eigene Uhrzeit um 30 Minuten zu verschieben, um keine gemeinsame Zeitzone mit Japan zu haben. Die Tatsache, dass Nordkorea verstärkt ideologische Schulungen durchführt und anscheinend ins Inland gerichtete Lautsprecher installiert hat, um den Bemühungen Südkoreas entgegen zu wirken, ist keine Überraschung. Insgesamt gesehen sind solche Zeiten der starken Spannungen mit dem Süden immer auch Zeiten erhöhter Propaganda und stärkerer ideologischer Kontrollen. Dies führt immer auch zu erhöhtem Druck auf Christen.

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4. Betroffene Kategorien von Christen

Da es in Nordkorea weder Gemeinschaften von ausländischen Christen und Arbeitsmigranten noch protestantische Freikirchen gibt, gehören alle Christen zu einer der beiden nachfolgenden Gruppen und erleben die stärkste nur vorstellbare Verfolgung:

Christen aus traditionellen Kirchen, die es bereits vor dem Koreakrieg (1950–1953) gab. Während viele Christen im Krieg starben oder aber in den Süden flohen, sind andere geblieben. Sie und ihre Nachkommen bilden diese Gemeinden. Jeder Bürger wird in ein Klassensystem eingeordnet, das „Songbun“ genannt wird. Nach dieser Einstufung gehören Christen zur „feindlichen Klasse“ und werden nochmals in zwei Unterklassen unterteilt, die „37“ für protestantische Christen und die „39“ für katholische Christen. Diesen Klassen gehören Christen an, deren Eltern oder Großeltern Christen waren. Als Strafe für das falsche „Songbun“ wurden die meisten in abgelegene Dörfer verbannt. Nur wenigen dieser historisch gewachsenen christlichen Gemeinden ist es gelungen, ihren Glauben zu verbergen und Untergrundkirchen zu gründen. Aufgrund der „Verbundenheit-durch-Schuld“-Ideologie sind die Nachkommen dieser Christen mit unüberwindbaren gesellschaftlichen und anderen Hindernissen konfrontiert und werden misstrauisch beobachtet.

Christliche Konvertiten mit kommunistischem Hintergrund oder die zuvor die ehemaligen Staatsführer Kim Il Sung und Kim Jong Il verehrten: Viele Nordkoreaner kamen in den 1990er-Jahren zum Glauben, als während der großen Hungernot unzählige Menschen die Grenze zu China überquerten und bei Kirchen Hilfe fanden. Nachdem sie nach Nordkorea zurückgekehrt waren, blieben sie ihrem neu gefundenen Glauben treu.

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5. Betroffene Lebensbereiche und Auftreten von Gewalt

Privatleben: 16.667
Familienleben: 15.385
Gesellschaftliches Leben: 16.427
Leben im Staat: 16.667
Kirchliches Leben: 16.667
Auftreten von Gewalt: 9.815

Grafik: Verfolgungsmuster Nordkorea

Die Summe der Wertungen aller sechs Bereiche ergibt die Gesamtpunktzahl und somit die WVI-Platzierung. Das Verfolgungsmuster zeigt das Ausmaß von Druck und Gewalt, welche durch das Zusammenspiel der Triebkräfte hervorgerufen werden.

Erläuterung zum Verfolgungsmuster Nordkorea:

  • Der durchschnittliche Druck auf Christen bleibt weiterhin extrem hoch (16,363 Punkte), im Vergleich zum Weltverfolgungsindex 2016 hat sich praktisch nichts verändert (16,368).
  • In allen Lebensbereichen wird ein extrem hohes Maß an Druck ausgeübt, in den Bereichen „Privatleben“, „Kirchliches Leben“ und „Leben im Staat“ wurde die Maximalpunktzahl vergeben. Das Verfolgungsmuster reflektiert die Realität eines Staates, der schon lange Zeit und in allen Bereichen der Gesellschaft von Diktatorischer Paranoia beherrscht wird. Wahrscheinlich gibt es kein anderes Land auf der Welt, für das der Begriff „Paranoia“ zutreffender wäre – in Nordkorea ist alles davon betroffen.
  • Die Wertung für Gewalt ist mit 9,815 Punkten sehr hoch geblieben (genau wie im Weltverfolgungsindex 2016). Dass die Wertung nicht noch höher ist, ist vielleicht überraschend, aber man sollte nicht außer Acht lassen, dass es (außer den fünf Showkirchen in Pjöngjang) in Nordkorea keine Kirchen gibt – insofern können auch keine Kirchen zerstört werden.

Privatleben: Angesichts der geschilderten Situation verwundert es nicht, dass die Verfolgung im Privatleben den Höchstwert erreicht. Es ist äußerst gefährlich, die Bibel zu lesen oder seinen christlichen Glauben auf welche Art auch immer zu zeigen. Bibeln und andere Materialien werden sorgfältig versteckt und nur dann hervorgeholt, wenn man sich absolut sicher sein kann, dass man alleine ist. Sich mit anderen Christen zu treffen, ist höchst gefährlich, mit nicht-christlichen Familienmitgliedern oder anderen über den Glauben zu sprechen, ist nahezu unmöglich. Allen Familienmitgliedern wird beigebracht, dass sie gegenüber der Kim-Familie zu uneingeschränkter Loyalität verpflichtet sind. Aufgrund dieser eingeforderten Loyalität und dem großen Druck sind sogar Kinder bereit, ihre Eltern zu verraten (wie es Berichte immer wieder zeigen), sodass Eltern nicht einmal wagen, ihren Kindern von ihrem Glauben zu erzählen.

Familienleben: Die extrem hohe Wertung wird durch einen Kommentar sehr gut zusammengefasst: „Kindern wird der Name Kim Il Sungs beigebracht, bevor sie die Namen ihrer Eltern lernen.“ Wenn Christen entdeckt werden, verlieren sie alles. Sie werden nicht nur verhört, um ihre Netzwerke aufzuspüren, sondern ihre Familien werden auch aufgrund des Prinzips der Sippenhaft festgenommen und müssen Jahre des Elends in Arbeitslagern erleiden. Jeder, der in verborgene religiöse Aktivitäten verwickelt ist und entdeckt wird, erlebt Diskriminierung, Inhaftierung, Willkür, Verschleppung, Folter und/oder öffentliche Hinrichtung. Christlichen Eltern ist es schier unmöglich, ihre Kinder im christlichen Glauben zu erziehen. Nicht nur, dass sie es kaum wagen, sie müssten zudem gegen die wöchentliche Indoktrinierung ankämpfen, die bereits im Kleinkindalter beginnt. Christliche Hochzeiten, Beerdigungen oder das Abendmahl öffentlich zu feiern, ist unmöglich, ebenso wie christliche Taufen.

Gesellschaftliches Leben: Jeder Nordkoreaner steht unter strikter sozialer Kontrolle, da sich Nordkorea der alten kommunistischen Methode der Nachbarschaftswache, „Inminban“ genannt, bedient. Alles, was in einem Häuserblock geschieht, wird von speziell ausgebildeten Nachbarn berichtet, sodass tatsächlich keine Aktivität, kein Besuch, keine Abweichung vom Normalen unbemerkt bleibt. Kinder von Christen wissen daher meist nichts vom Glauben ihrer Eltern, da die meisten Eltern ihre Kinder (wenn überhaupt) erst dann einweihen, wenn diese älter sind. Wenn sie davon wissen, müssen sie sehr vorsichtig sein, den Glauben nicht zu zeigen, da dies schnell zu einer Anzeige führt und davon die ganze Familie betroffen ist. Ähnliche Vorsicht ist am Arbeitsplatz, zu Hause und besonders in allen Selbstkritik-Sitzungen geboten, deren Zahl und Umfang Berichten zufolge zugenommen hat. Dies zeigt den zunehmenden Druck seitens des Staates sowie das Vertrauen auf die Ideologie.

Leben im Staat: Wie bereits erwähnt, folgt Nordkorea der Juche-Ideologie und dem Kimilsungismus/Kimjongilismus und alles steht in Zusammenhang mit diesen Ideologien. Medienberichte gegen Christen sind verzerrt und nicht repräsentativ, wenn es denn überhaupt Berichte gibt. Christen können niemals eine faire Gerichtsverhandlung erwarten. Dementsprechend ist die Punktzahl in diesem Lebensbereich nahe am Maximum. Nordkoreanische Polizeibeamte machen regelrecht Jagd auf Bürger, die sich während ihres Aufenthalts in China zum christlichen Glauben bekehrt haben oder christliche Literatur, vor allem Bibelteile, nach Nordkorea zu schmuggeln versuchen. Jeder ertappte und zurück nach Nordkorea gebrachte Flüchtling wird ausführlichen Verhören unterzogen. Allen vorliegenden Berichten zufolge gehören dazu auch Fragen wie: „Hast du in China Christen getroffen?" und: „Hast du in China eine Kirche besucht?" Im Berichtszeitraum des Weltverfolgungsindex 2017 waren nordkoreanische Geheimagenten sogar in China aktiv. Trotz weiterer Einschränkungen zur Verhinderung von Grenzübertritten ist die Zahl der Nordkoreaner, die in Südkorea ankommen, zum ersten Mal seit 2013 leicht angestiegen. Dazu gab es Fälle wie den des hochrangigen Diplomaten, der in London stationiert war und mit seiner Familie im August 2016 übergelaufen ist. Solche Fälle sind maßgeblich verantwortlich für eine Zunahme der Paranoia und erschweren das Leben der nordkoreanischen Christen und anderer Bürger noch mehr; das Leben wird noch komplizierter und die Kontrolle nimmt weiter zu.

Kirchliches Leben: In Nordkorea können schlichtweg keine Kirchen bestehen. Es gibt fünf von der Regierung kontrollierte Kirchen in Pjöngjang, die internationalen Gästen Religionsfreiheit vorspielen sollen. Eine der Kirchen ist katholisch, drei sind protestantisch und eine ist russisch-orthodox. Die Kirchen können nicht als wirkliche christliche Gemeinden funktionieren, da sie sich nur innerhalb der von der Regierung gesteckten Grenzen bewegen dürfen. Abgesehen davon ist es nicht möglich, auf legalem Weg christliche Materialien zu produzieren oder zu importieren oder christliche Organisationen ins Leben zu rufen. Eine legale Ausbildung von Leitern und Jugendleitern ist unmöglich.

Auftreten von Gewalt: Die Verfolgung in Nordkorea bleibt sehr gewalttätig, wobei das Ausmaß der Gewalt aufgrund erheblicher Schwierigkeiten in der Dokumentation wohl tatsächlich deutlich höher ist, als die Wertung für diesen Bereich ausdrückt: nicht alle Gewalttaten werden berichtet und Berichte aus den Strafgefangenenlagern sind nur schwer zu erhalten. Außerdem kann man in einem Land, in dem es außerhalb der Showkirchen keine Kirchengebäude gibt, auch keine Kirchen zerstören. In einem sehr ungewöhnlichen Fall wurde Pastor Han Choong Yeol von einer vierköpfigen Einheit, bestehend aus nordkoreanischen Geheimagenten, am 30. April 2016 in der chinesischen Grenzstadt Chiangbai ermordet. Am meisten schockierend an diesem Fall ist nicht die Ermordung an sich, sondern dass sie so öffentlich geschah, während das nordkoreanische Regime sonst in der Vergangenheit Ermordungen so unauffällig wie möglich zu handhaben versuchte. Der koreanisch-kanadische Pastor Hyeon Soo Lim, der im Land Nothilfe leistete (wie er das bereits über hundertmal zuvor getan hatte), wurde im Dezember 2015 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt, weil er angeblich das Regime stürzen und einen „religiösen Staat“ errichten wollte. Dies verdeutlicht das Verständnis des Regimes und seine Paranoia im Hinblick auf Christen. Ein weiterer koreanisch-amerikanischer Pastor, Dong-cheol Kim, wurde festgenommen und im April 2016 zu zehn Jahren Haft verurteilt. Daneben gab es weitere Ermordungen und Festnahmen sowie Entführungen und andere Gewalthandlungen Christen gegenüber.

Die Anzahl der Christen, die ermordet oder inhaftiert werden, scheint zuzunehmen. Verdeutlicht wird das durch die ungewöhnlich scharfe Reaktion des Regimes auf die übergelaufenen nordkoreanischen Frauen in China (siehe 3. Aktuelle Einflüsse). Für die gleichen Anschuldigungen wurden zuvor nur ein bis drei Jahre Haft auferlegt, jetzt aber werden sie zu zehn Jahren Haft oder sogar zu einer Hinrichtung verurteilt. Die Strafe für aus China abgeschobene Christen wurde ebenfalls angehoben: Sie werden als Spione und Staatsfeinde betrachtet und entsprechend wegen Hochverrats verurteilt.

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6. Ausblick

Erkennbare Trends und ihre Bedeutung für die Kirche

Verfolgung durch Kommunistische Unterdrückung, vermischt mit Diktatorischer Paranoia, wird durch eine verstärkte Betonung der Ideologie der Eigenständigkeit des Landes sowie durch zunehmende Isolation geschürt, wie durch die Raketen- und Nuklearwaffentests deutlich wird. Dies bedeutet, dass auch die Verfolgung von Christen nicht nachlassen wird.

Am bedeutsamsten für das Regime ist die Beziehung zu China, von dem es wirtschaftlich stark abhängig ist. Es kann sich nicht leisten, von China preisgegeben zu werden. Obwohl die Unzufriedenheit Chinas mit Nordkorea wächst, gibt es einige Gründe, weshalb China Nordkorea weiter unterstützen wird. Zum einen ist es absolut nicht vorhersehbar, was zu erwarten ist, wenn das Kim-Regime kollabiert. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die nukleare Bedrohung durch Nordkorea nicht auch für China und die regionale Stabilität eine potentielle Gefahr darstellt. Wenn es in irgendeiner Form zu einer Wiedervereinigung kommen sollte, ist es sehr wahrscheinlich, dass US-amerikanische Truppen direkt an der chinesischen Grenze stationiert werden. Die Bereitschaft Südkoreas, das Raketenabwehrsystem der US-Armee (THAAD) aufzubauen, könnte weitere Spannungen hervorrufen – und zwar nicht nur mit den USA, sondern auch mit China.

Die größte Herausforderung des Landes ist die Frage, wie angesichts zunehmender Sanktionen ausländische Devisen ins Land kommen. Am 28. Mai 2016 hat die Organisation „Menschenrechte für Nordkorea“ einen Bericht namens „Gulag, Inc – die Verwendung von Zwangsarbeit für die Exportindustrie Nordkoreas“ veröffentlicht, worin die Erfolge des Regimes in diesem Sektor hervorgehoben werden. Ein anderer, für die Europäische Union potenziell beschämender Bericht, wurde am 23. Mai 2016 durch das Magazin VICE veröffentlicht, dort wurde Polen als Gastgeberland für viele nordkoreanische Wanderarbeiter entlarvt. Nordkorea führt auch den Weltsklaverei-Index an. Diese Berichte verdeutlichen die Rücksichtslosigkeit des Regimes von Kim Jong Un. Wenn bereits loyale Bürger so behandelt werden, ist nur zu gut vorstellbar, wie Angehörige der feindlichen Klasse behandelt werden, zu der auch die Christen gehören.

Kim Jong Un hat noch keine Auslandsreisen unternommen, obwohl er das Land bereits seit fünf Jahren regiert. Will er der Tradition und der Höflichkeit folgen, müsste er China als Erstes besuchen. Geschähe dies, könnte man auf eine sich verbessernde Beziehung zu China schließen, was für die Christen sehr nachteilig wäre; gerade weil China jeden aus Nordkorea Flüchtenden zurückschickt, obwohl China das Flüchtlingsabkommen der Vereinten Nationen unterzeichnet hat und obwohl China die Flüchtenden ohne Kosten und Mühen weiter nach Südkorea schicken könnte.

Es gibt einige Anzeichen dafür, dass sich die Verfolgung der Christen in Nordkorea in der Zukunft weiter verschlimmern wird:

  • Die Entführung und Festnahmen von südkoreanischen und chinesischen Christen und Missionaren in China nehmen zu.
  • Die Grenzen werden stärker bewacht und die Bestrafung der nach China geflohenen und repatriierten Staatsbürger wird härter.
  • Die Bemühungen des nordkoreanischen Regimes, jede Möglichkeit der Ausbreitung des Christentums auszumerzen, nehmen zu.

Die sich wiederholenden Nukleartests, zunehmende Wirtschaftssanktionen seitens der UN und das Überlaufen hochkarätiger Beamter werden mit aller Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass das nordkoreanische Regime seine Kontrollmethoden innerhalb des Landes verbessert und die Paranoia noch verstärkt wird.

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7. Gebetsanliegen

Bitte beten Sie für Nordkorea:

  • Kim Jong Un hat seine Macht weiter gefestigt. Im vergangenen Jahr gab es keine Veränderungen oder Verbesserungen der Situation. Bitte beten Sie dafür, dass Kim Jong Un den einen wahren Gott kennenlernt. Bitte beten Sie für eine Veränderung im Regime und dass die Macht des Bösen gebrochen wird.
  • Die Situation der Christen ist sehr gefährlich. Sie erfahren Verfolgung durch die staatlichen Behörden, ihre nicht-christliche Familie, Freunde und Nachbarn. Bitte beten Sie für ihren Schutz. Beten Sie für Christen, die in Gefängnissen, Arbeitslagern und an abgeschiedenen Orten in der Verbannung leiden. Beten Sie, dass Gott den nordkoreanischen Christen Kraft und Durchhaltevermögen schenkt.
  • Nordkorea steht seit vielen Jahren an der Spitze des Weltverfolgungsindex. Bitte beten Sie dafür, dass die Machthaber des Landes Jesus kennenlernen, dass Gott die nordkoreanische Gemeinde beschützt und für Heilung und Wiederherstellung des Landes.

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