Kolumbien: Zuflucht für Kinder

Kolumbianische Kinder in einem Kinderhaus
Kinder in „El Hogar“


 

In „El Hogar“ (deutsch: Heim, Zuflucht) haben Kinder, die Opfer von Verfolgung waren oder von Guerillas als Kindersoldaten rekrutiert wurden, eine neue Heimat gefunden. Das von Open Doors finanzierte Heim bietet etwa 50 Kindern zwischen neun und 18 Jahren u.a. aus bedrohten Pastoren- und Gemeindeleiterfamilien Zuflucht und eine Schule. Die meisten Kinder stammen aus christlichen Familien, die in Guerilla-Gebieten leben. Sie haben viel Gewalt erlebt. Manche sind Waisen, weil ihre Eltern von Rebellen ermordet wurden, oder sie entkamen der Zwangsrekrutierung für Guerillagruppen.

Neben biblischem Unterricht werden in „El Hogar“ auch handwerkliche und musische Fächer angeboten. Die Mitarbeiter helfen den Kindern, schreckliche Traumata zu verarbeiten. Das Esszimmer und die Schlafräume wurden neu renoviert und ein Chemielabor und ein Computerraum eingerichtet. So können die Jugendlichen ihr Diplom in Informatik machen.


Leben verändert

„So wie Gott das Leben von Sofia verändert hat, kann sich auch das Leben von vielen anderen Kindern verändern“, sagte Leila, die Leiterin von „El Hogar“, bei einem Besuch in Deutschland. Sofias Eltern wurden im April 2009 von Unbekannten erschossen. In „El Hogar“ hat sie ihr Trauma überwunden und ist wieder ein fröhliches Kind geworden. Sofia sagte zu Mitarbeitern: „Ich möchte eines Tages den Menschen von der Liebe Jesu erzählen, so wie es meine Eltern getan haben.“

Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.

Drucken Herunterladen