Nordkorea: Botschaften der Zuversicht

Nordkoreanerin sammelt Gras zum Essen
Frau sammelt Gras als Nahrungsmittel

 

Schon seit vielen Jahren hält Open Doors den Kontakt zur Untergrundgemeinde in Nordkorea. In Hungersnöten und Versorgungsengpässen von medinizinischen Materialien unterstützen wir die heftig verfolgten Christen mit Bibeln, Schulungen sowie Lebensmitteln, Decken und Medikamenten.

Oft ist die Verständigung wie auch die Verteilung von Hilfsgütern mit hohen Sicherheitsrisiken verbunden. Würden die Helfer entdeckt werden, drohte ihnen mindestens das Straflager, wenn nicht gar die sofortige Hinrichtung. Unter anderem durch aus dem Land geschmuggelte Briefe bedanken sich Christen für die Hilfe über die Jahre. Trotz all der Not spiegeln ihre Zeilen Hoffnung wider.

 

Hier Auszüge aus Briefen nordkoreanischer Christen:

 

 Zitat
„In unserem täglichen Leben spüren wir, dass Gottes Wirken nicht auf das geschriebene Wort, die Bibel, beschränkt ist, sondern dass er uns überall in unserem Leben und unserem Dienst begegnet. Nachdem wir euer Studienmaterial erhalten haben, waren wir hier voller Freude. Ich bin sehr stolz darauf, zu sehen, dass sich das geistliche Leben der Christen mehr und mehr stabilisiert. Ihr Leben ist jeden Tag in Gefahr, und dennoch folgen sie Jesus nach. Das wäre ohne eure unermüdliche Unterstützung und die Gebete von Christen weltweit niemals möglich gewesen.“

Yun*, Gemeindeleiter aus Nordkorea

 

Zitat
„Ich bin so dankbar für Gottes Versorgung. Im Juli 2010 waren viele Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Doch bevor diese Naturkatastrophe uns erreichte, bekamen wir eure Hilfsgüter. So konnten wir vielen Familien helfen. Vielen Dank auch für die Medizin. In unseren Krankenhäusern gibt es keine Medikamente, weil die Ärzte sie auf dem Schwarzmarkt verkaufen.“

Hwang*, Christ aus Nordkorea
 

Zitat
„Das Netzwerk von Hausgemeinden ist gestärkt und entwickelt sich dank eurer Gebete gut. Wir spüren Gottes Beistand und erleben eine innere Freiheit. Das ist auch eine Frucht eurer Liebe und Solidarität. Darum verspreche ich euch, mich verantwortungsvoll um meine Glaubensgeschwister hier in Nordkorea zu kümmern!“

Young-Jun*, Gemeindeleiter aus Nordkorea 

 

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