Hoffnung für Christen in Irak & Syrien

Projekte im Nahen Osten

Projekte:  Perspektiven für den Nahen Osten

 

„Ich bin froh, dass wir nicht allein sind“

Friseur

 

„Ich hatte nie daran gedacht, einmal Friseur zu werden“, erzählt der 17-jährige Johnny. „Zuhause in Karakosch ging ich noch zur Schule und es war einfach nicht nötig, sich schon Gedanken über einen Beruf zu machen. Aber die Vertreibung hat mich dazu gezwungen, anders zu denken.“ Johnnys Gemeinde ermöglichte ihm in Zusammenarbeit mit Open Doors eine Ausbildung zum Friseur, die er als Klassenbester abschloss. Er liebt seine Arbeit und in seiner Freizeit schneidet er anderen Flüchtlingen kostenlos die Haare.

Mitarbeiter von Open Doors lernten Johnny durch Pastor Ammar kennen. Dieser ist selbst vor mehr als zwei Jahren aus der Ninive-Ebene geflohen. Gemeinsam mit anderen Kirchenleitern organisiert er verschiedene praktische Schulungen, die den christlichen Flüchtlingen das Leben erleichtern und neue Perspektiven eröffnen sollen. Open Doors unterstützt diese Schulungen über Partner vor Ort.

 

Näherin

 

Mahdiya* hat ebenfalls einen der von der Kirche angebotenen Ausbildungskurse absolviert. Die Christin ist Mutter von drei Kindern – mit dem jüngsten war sie im vierten Monat schwanger, als sie mit ihrer Familie vor den Kämpfern des IS fliehen musste. Von diesem Zeitpunkt an bis zur Geburt des Kindes musste sie sechzehn Mal umziehen. Während ihr Ehemann mit seinem Bauunternehmen nach der Vertreibung wieder ganz von vorn anfangen musste, hat Mahdiya nun das Nähen gelernt und arbeitet zu Hause gemeinsam mit ihrer Mutter als Schneiderin. Ihre Lage ist nach wie vor schwierig, aber die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sie unterstützen, ermutigt sie: „Ich bin froh, dass wir in dieser Situation nicht allein sind.“

Die Ausbildungskurse helfen den vertriebenen Christen, sich eine neue Existenz aufzubauen. Bitte beteiligen Sie sich daran, dass noch viele christliche Flüchtlinge die Möglichkeit erhalten, an einer beruflichen Schulung teilzunehmen, durch die sie ihren Lebensunterhalt sichern können. Viele brauchen neue Hoffnung, dass es für sie noch eine Zukunft im Irak gibt.

*Name geändert

 

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