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Algerien: Gemeinde muss erneut umziehen

 

(Open Doors) - Zum 14. Mal innerhalb von sechs Jahren musste die ca. 80 Mitglieder große Gemeinde in einem algerischen Bergdorf nun ihren Versammlungsort wechseln. Wie Pastor Marzouk freudig berichtete, habe das dem Gottesdienstbesuch in all den Jahren jedoch keinen Abbruch getan. Die komplizierte Situation der Gemeinde ist kein Einzelfall in dem islamischen Land: Die Regierung vergibt keine Genehmigungen für den Bau von Kirchen oder Gemeindehäusern. Viele treffen sich deshalb in Privathäusern, in der Natur oder in Bauruinen.

Christen erleben in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens Benachteiligungen aufgrund ihres Glaubens. Wer beschuldigt wird, das Evangelium weitergegeben zu haben, muss um seine Arbeitsstelle bangen. Der junge Familienvater Kemal verlor seine Familie, nachdem er sich für christlichen Glauben entschieden hatte. Seine Frau war von ihrem Vater unter Druck gesetzt worden, woraufhin sie mit den beiden kleinen Kindern in ihr Elternhaus zurückzog. Ein Gericht bestätigte die Rechtmäßigkeit der Trennung und verurteilte den verzweifelten Vater obendrein dazu, den Lebensunterhalt seiner Frau und der Kinder zu bezahlen.

Gebetsanliegen:

  • Beten Sie für die Gemeinde und danken Sie Gott dafür, dass die Christen in all den Jahren nicht den Mut verloren haben.
  • Beten Sie um Weisheit für die Pastoren und Gemeinde von nicht registrierten Hausgemeinden. Sie stehen unter Beobachtung der Behörden.

 

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