Persönliche Berichte Persönliche Berichte

Arabische Halbinsel: Gefahr für Abbudin*

Junger Christ von eigener Familie mit dem Tod bedroht

 

(Open Doors) - Vor etwas mehr als einem Jahr hatte Abbudin eines Nachts einen Traum. Darin erschien ihm Jesus und sagte: "Komm zu mir und du wirst Ruhe finden." Dieser Traum bewegte den 25jährigen Muslim so sehr, dass er Kontakt zu Christen suchte und sich schließlich für ein Leben als Christ entschied.

Von seinen christlichen Freunden erhielt Abbudin eine Bibel. Er las eifrig darin und wuchs so in seinem Glauben, den er vor seiner Familie zunächst geheim hielt. Als jedoch ein Familienmitglied Abuddins Bibel entdeckte, wurde er von mehreren Familienmitgliedern schwer misshandelt. Kurz darauf fand sein einflussreicher Vater heraus, dass sein eigener Sohn Christ geworden war und setzte ihn massiv unter Druck. Mit vorgehaltener Waffe zwang er Abbudin, seinen christlichen Glauben zu verleugnen und das islamische Glaubensbekenntnis, die Schahada aufzusagen, um wieder zurück zum Islam zu konvertieren. Aus Todesangst tat der junge Mann, was sein Vater verlangte.

Allerdings fühlte er sich schrecklich bei dem Gedanken, Christus verleugnet zu haben. Monatelang überwachte seine Familie ihn sehr streng, um jeden Kontakt zu Christen zu verhindern. Dennoch gelang es Abbudin, mit christlichen Freunden in Verbindung zu treten. Er öffnete sich einem von ihnen und beteuerte, dass er Jesus kein zweites Mal verleugnen werde, selbst dann nicht, wenn er dadurch seinen eigenen Tod besiegeln würde.

Eine endgültige Lösung muss her

Es dauerte nicht lange bis seine Familie herausfand, dass Abbudin heimlich immer noch Jesus nachfolgte und nicht wirklich zum Islam zurückgekehrt war. Daraufhin versuchten sie, sein Leben und seine Freiheit einzuschränken. In diesem Monat hat sich die Situation für Abbudin weiter verschärft. Familienmitglieder schickten ihm E-Mails und Videos mit Enthauptungen und Folterungen von Christen. Wenn er nicht bereit sei, sein Leben als Christ nun endgültig und unwiderruflich aufzugeben, werde die Familie eine Lösung herbeiführen. Man werde nicht länger hinnehmen, dass Abbudin Schande über sie bringe.

Abbudin möchte weiter Jesus nachfolgen, aber er weiß sehr genau, was das für ihn bedeuten könnte. Er braucht unser Gebet.

(Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine näheren Angaben zum genauen Aufenthaltsort von Abbudin machen können.)

* Name wurde aus Sicherheitsgründen geändert.


Bitte beten Sie für Abbudin!

 

  • Beten Sie um Weisheit für ihn und um den Schutz seines Lebens.
  • Beten Sie für seine Familie, dass sie aufhört, Rache- und Mordpläne zu schmieden
  • Beten Sie, dass Abbudins Verwandte seinen Glauben an Jesus nicht mehr als Schande wahrnehmen, sondern sich stattdessen selbst dafür öffnen.
  • Beten Sie, dass Abbudin weiterhin Kontakt zu und Gemeinschaft mit Christen haben kann.

 

 

Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.

Drucken Herunterladen