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China: Freiheit für Alimujiang Yimiti

Hilfswerk Open Doors initiiert Unterschriftenaktion

 

(KELKHEIM) - "Freiheit für Alimujiang Yimiti": Unter diesem Motto initiierte das internationale Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors eine weltweite Unterschriftenaktion für einen 36-jährigen uigurischen Hausgemeindeleiter. Alimujiang Yimiti wurde in China zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Christ wird beschuldigt, Staatsgeheimnisse an ausländische Organisationen weitergegeben zu haben. Er beteuert seine Unschuld. Die Anklage, so sein Anwalt Li Dunyoung gegenüber China Aid Association (CAA), basiere auf harmlosen Interviews, die er Medien außerhalb von China gegeben habe. Open Doors Deutschland (Kelkheim) ruft Christen dazu, gegen das Urteil zu protestieren und sich bei der chinesischen Botschaft in Berlin, beim Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechte, Günter Nooke (Berlin) sowie beim Bundeskanzleramt für die Freilassung des Familienvaters einzusetzen.

In Berufung gegangen
Seit seiner Verhaftung am 11. Januar 2008 sitzt Yimiti im Haftzentrum Kashgar im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China ein. Das Urteil wurde ihm am 27. Oktober vorigen Jahres im Gefängnis verlesen. Yimiti ist in Berufung gegangen und kämpft für seine Freiheit. Der ehemalige Muslim wurde vor über zehn Jahren Christ. Seitdem ist er ein engagiertes Mitglied der wachsenden uigurischen christlichen Gemeinde. Freunde vermuten, dass sein Engagement in einer staatlich nicht anerkannten Hausgemeinde der Grund für seine Inhaftierung sei. Alimujiang Yimiti leitete ein landwirtschaftliches Unternehmen. Ihm wurde vorgeworfen, sein Geschäft als Deckmantel zu benutzen, um das Evangelium unter den muslimischen Uiguren zu verkünden.

 

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