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Christ zu Tode gefoltert

 

In Vietnam ist ein Christ zu Tode gefoltert worden. Wie die Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar) berichtet, starb der 31-jährige K’pa Lot bereits am 11. März in einem Krankenhaus der Stadt Pleiku im zentralen Hochland des südostasiatischen Landes.

K’pa, der seine Frau und zwei Kinder hinterlässt, gehörte dem Bergvolk der Degar an, das von dem kommunistischen Regime verfolgt wird. Besonders hart geht die Regierung gegen christliche Minderheiten im Hochland vor. Der Grund: Angehörige der etwa drei Millionen Personen zählenden Bergvölker kämpften im Indochina- und im Vietnam-Krieg auf Seiten Frankreichs bzw. der USA.

Außerdem breitete sich unter ihnen der christliche Glaube aus. Wie die Montagnard-Foundation (Bergvolk-Stiftung) mit Sitz in Spartanburg (US-Bundesstaat Süd-Carolina) jetzt mitteilt, war K’pa am 20. Mai 2007 verhaftet worden, weil er seinen christlichen Glauben öffentlich bekannt habe. Am 9. März 2010 sei er schwerkrank in das Krankenhaus von Pleiku eingeliefert worden, wo er zwei Tage später an inneren Blutungen starb. Seine Familie, die ihn besuchte, habe ihn kaum wiedererkannt. Sein Körper sei geschwollen und blutunterlaufen gewesen. Er habe sich weder bewegen, noch Nahrung zu sich nehmen können. Seiner Frau habe er noch in ihrer Muttersprache zuflüstern können, dass er im Gefängnis täglich geschlagen und regelmäßig gefoltert worden sei.

Quelle: IDEA

 

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