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Christen im Westjordanland bedroht

(Open Doors) – Beunruhigende Nachrichten haben das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors aus dem Westjordanland erreicht. Drei Jahre nach dem Mord an Rami Ayyad im Gazastreifen haben mehrere Christen im Westjordanland* Drohbotschaften erhalten. Sie ähneln denen, die auch Ayyad vor seinem Tod erhalten hatte. Der 30-jährige Leiter des Buchladens der Palästinensischen Bibelgesellschaft (Jerusalem) in Gaza wurde Anfang Oktober 2007 von Unbekannten entführt und erschossen.

Per E-Mail verwarnt
Während palästinensischen Christen in Gaza in einem Zustand permanenter Bedrohung leben, galt die Lage für Christen im Westjordanland bislang als relativ sicher. Größere Gemeinschaften gibt es u.a. in Bethlehem, Ramallah und Nablus. "Wir glauben, die Autonomiebehörde im Westjordanland tut ihr Bestes, die christliche Gemeinschaft zu schützen", sagt ein Gemeindeleiter. "Doch es gibt kleine Gruppen von Fanatikern, die uns bedrohen und sie sind sehr schwer von den Behörden zu kontrollieren." Nun wurde ein Unternehmer per E-Mail bedroht udn angewiesen, einen seiner christlichen Angestellten* zu entlassen. In dem Schreiben wird auch auf den Tod von Rami Ayyad verwiesen. Mindestens zwei weitere palästinensische Christen haben ebenfalls Drohungen dieser Art erhalten. Eine Gemeinde und deren Pastor wurden mehrfach mit deutlichen Worten aufgefordert, ihre Kontakte zu Christen muslimischer Herkunft einzustellen. Einige Familien sind deshalb eingeschüchtert und kommen nicht mehr zur Gemeinde. Open Doors bittet darum, für die Christen im Westjordanland zu beten, die in dieser angespannten Lage besonders Gottes Hilfe benötigen.

*Aus Sicherheitsgründen veröffentlichen wir keine näheren Orts- und Personenangaben.

Gebetsanliegen:

  • Beten Sie für den Schutz der Christen und Gemeinden im Westjordanland.
  • Beten Sie für jene Christen, die Drohungen erhalten haben, besonders für den Unternehmer und seinen Angestellten sowie den erwähnten Pastor und seine Gemeinde. Sie brauchen viel Weisheit, wie sie mit der Situation umgehen sollen.
  • Beten Sie auch weiterhin für Pauline Ayyad und ihre kleinen Kinder George, Wissam und Sama.

Gern besucht ein Mitarbeiter von Open Doors Ihre Gemeinde zu einem Gottesdienst oder Ländervortrag.

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