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Christenverfolgung in Laos

 

Erneut ist Laos mit Platz 9 unter den ersten zehn Ländern des Open Doors-Weltverfolgungsindex 2010.

Die Kirche in Laos ist relativ klein, wächst aber weiter (ca. 200 000 Christen, zumeist Angehörige ethnischer Minderheiten). Im Berichtszeitraum gab es keine Verbesserungen der Religionsfreiheit. Die Haltung der Regierung gegenüber Christen ist sehr negativ. Alle Christen unterliegen strenger Überwachung und Beschränkungen. Sie gelten als Agenten der USA mit der Mission, die Demokratisierung des Landes zu betreiben.

Die Kirche kann ihre Aktivitäten nicht frei ausüben. Christliche Konvertiten, welche den Ahnenkult aufgegeben haben, geraten unter großen gesellschaftlichen Druck. Von Zeit zu Zeit wurden Christen inhaftiert, viele von ihnen wurden körperlich und psychisch misshandelt und unter Druck gesetzt, ihren (neuen) Glauben zu widerrufen. Im Berichtszeitraum wurden zwei Christen getötet; zwei befanden sich im Gefängnis und mindestens 21 weitere sind verhaftet und ohne Prozess festgehalten worden. Regelmäßig wurden Christen körperlich drangsaliert. Eine kleine Zahl von Kirchen wurde zerstört oder beschädigt. Trotz des hohen Verfolgungsgrades gibt es in Laos viele nicht-registrierte Aktivitäten und die Kirche scheint zu wachsen.

 

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