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Eritrea: Polizei nimmt 24 Christen fest

Aufenthaltsort der Studenten unbekannt - Open Doors bittet um Gebet

 

(Open Doors) - In Eritrea sind Christen Tag für Tag dem Risiko ausgesetzt, aufgrund ihres Glaubens festgenommen und in Lagerhaft zu kommen. Etwa, wenn sie sich in Privathäusern zum Gebet versammeln oder einer unabhängigen Gemeinde angehören. Wie das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors erfahren hat, wurden am 13. August in der Hauptstadt Asmara 24 Christen bei einer Hausdurchsuchung festgenommen. Die Gruppe gehörte zur staatlich nicht anerkannten Hausgemeinde "Kirche des lebendigen Gottes". Die 13 Frauen und 11 Männer, überwiegend Studenten der Universität von Mai-Nefhi, hatten sich zu einem Gebetstreffen in einem Privathaus getroffen. Wo sie gefangen sind, ist derzeit unbekannt.

Weltweit beten

Immer wieder erhält Open Doors besorgniserregende Nachrichten über die Situation der Christen in dem abgeschotteten Land. Eritrea steht auf Platz 12 des Weltverfolgungsindex. Die Liste zeigt an, wo Christen am stärksten verfolgt und benachteiligt werden. Das diktatorische Regime hält an seinem scharfen Kurs gegen Christen, die sich außerhalb staatlich genehmigter Kirchen versammeln, fest. Wie einheimische Kirchenleiter berichteten, sind derzeit nahezu 1.500 Christen in Militärlagern, unterirdischen Zellen und Frachtcontainern eingesperrt. Dort sind sie Folter und Misshand-lung ausgesetzt. Mindestens 18 Christen sind seit 2002 in Lagerhaft verstorben. Um den Christen im Untergrund und in den Gefängnissen weltweite Anteilnahme und Solidarität zu zeigen, bittet Open Doors, für sie zu beten.

Gebetsanliegen:

  • Beten Sie für die inhaftierten 24 Männer und Frauen aus Asmara.
  • Beten Sie für die vielen Christen, die überall im Land gefangen sind. Neben den prekären Haftbedingungen, mangelnder Versorgung mit Essen und Folter, sind sie auch großen Anfechtungen ausgesetzt. Häufig wird ihnen ein Dokument vorgelegt, mit dem sie ihren Glauben verleugnen sollen, um dadurch freizukommen.
  • Beten Sie für die Regierung in Eritrea. Möge sich dieses Land öffnen und der Präsident seine Entscheidungen zum Wohle des Volkes treffen.

 

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