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Irak: Christen in Mossul getötet

Erneut steht die christliche Gemeinde in Mossul unter Schock: Mitte Februar wurden in der nordirakischen Stadt innerhalb weniger Tage mindestens sechs Christen getötet. Das Hilfswerk Open Doors bittet dringend, für die Christen in Mossul zu beten. Panikartig haben 50 christliche Familien die Stadt verlassen. Einheimische Christen befürchten erneut eine organisierte Kampagne, um Christen aus Mossul zu vertreiben. Bereits im Oktober 2008 wurden laut Medienberichten 40 Christen innerhalb weniger Tage teilweise auf offener Straße ermordet. Per E-Mail und Telefon bitten einheimische Mitarbeiter nun erneut dringend um Gebet. Wer die Täter sind oder aus welchen Kreisen sie stammen, ist bislang unbekannt.

Christen ausgeliefert
Am 15. Februar wurde Rayan Salam getötet, tags darauf der Ladenbesitzer Nahem Abdullah Fatoohy. An der Universität von Mossul wurden Zaya Toma (Maschinenbau-Student) und Ramsen Shamael (Pharmazie-Student) am 16. Februar erschossen. "Muslimische Studenten zeigten auf Kommilitonen, die Christen sind. Als nächstes wurden diese weggeschleppt und ermordet", so ein Mitarbeiter, der aus Sicherheitsgründen ungenannt bleiben möchte. Laut den Vereinten Nationen töteten bewaffnete Männer am 14. Februar einen Christen vor seinem Haus im Osten der Stadt. Er war gerade von seiner Arbeit nach Haus gekommen. In seinem Gemüseladen im Bezirk Tamoz wurde am 15. Februar ein Christ beschossen. Dabei starb auch ein anderer Iraker.

Christenverfolgung weltweit - Werden auch Sie Gebetspate!
Irak ist ein Land der dreijährigen Gebetskampagne "Gefährlicher Glaube" von Open Doors für Christen in der islamischen Welt. 10 Minuten beten für verfolgte Christen und ehemalige Muslime.


Über Open Doors
Schätzungsweise 100 Millionen Christen werden weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Open Doors ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das seit über 50 Jahren in mehr als 50 Ländern verfolgte Christen unterstützt mit Bibeln und christlicher Literatur sowie Hilfe zur Selbsthilfe-Projekten. Open Doors bildet Gemeindeleiter aus, engagiert sich für Gefangene und unterstützt die Familien ermordeter Christen. Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit ("Sprach-rohrdienst") informiert das Werk in Publikationen und mit Vorträgen über Christenverfolgung und ruft zu Gebet und Hilfe für verfolgte Christen auf. Jedes Jahr veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.

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