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Iran: 15 Christen verhaftet

Die früheren Muslime mussten erklären, nicht mehr ihren christlichen Glauben zu verbreiten.

 

Im Iran verhafteten Sicherheitskräfte 15 Christen muslimischer Herkunft. Das berichtete die Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar) unter Berufung auf den Informationsdienst Farsi Christian News Network. In der Islamischen Republik Iran stehen insbesondere Christen unter Druck, die vom Islam konvertiert sind. Das Hilfswerk Open Doors bittet, für die Christen, von denen sich noch zwei in Haft befinden sollen, zu beten.

Am 18. Juli wurden die 15 ehemaligen Muslime festgenommen und verhört. Sie waren auf dem Weg nach Bojnoord im Nordosten des Landes, wo sie sich mit Glaubensgeschwistern treffen wollten. Ihr Kleinbus wurde in der Stadt Maschhad gestoppt. Sicherheitskräfte hätten alle 15 Insassen in Gewahrsam genommen und verhört. Nach einer Woche seien 13 von ihnen gegen Kaution freigelassen worden, nachdem sie Erklärungen unterschreiben hätten, ihren Glauben nicht zu verbreiten.

Christen verweigert Unterschrift

Der 48-jährige Stephan Reza und der 23-jährige Ehsan Behrooz hätten ihre Unterschrift verweigert und befänden sich weiter ohne Anklage in Haft. Die Wohnung von Behrooz sei durchsucht und Computer und Bücher beschlagnahmt worden. Er ist Student und Mitglied einer Gemeinde in Maschhad. Reza ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Familie hat den Angaben zufolge bisher keine Möglichkeit erhalten, mit ihm Kontakt aufzunehmen. Das 2,5 Millionen Einwohner zählende Maschhad, etwa 850 Kilometer östlich von Teheran, ist ein bedeutendes religiöses Zentrum des schiitischen Islams. Jährlich besuchen mehr als 100.000 Pilger die Stadt.

Gebetsanliegen:

  • Beten Sie für die Christen muslimischer Herkunft im Iran. Trotz aller Gefahren treffen sie sich in Hausgemeinden, um Gemeinschaft miteinander zu haben.
  • Beten Sie für Stephan Reza und Ehsan Behrooz und auch für die freigelassenen Christen. Sie stehen weiterhin unter Beobachtung.

 

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