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Iran: Christen wie Staatsfeinde behandelt

(Open Doors) – "Gerichtsprozesse gegen Christen laufen in der Regel nicht fair ab", berichtet Open Doors-Kontaktmann Robert Duncan. "Anwaltliche Hilfe ist problematisch, denn manchmal werden die Anwälte ebenfalls verhaftet. Die Verhandlungen finden vor Revolutionsgerichten statt. Den Christen werden ‚Verbrechen gegen die nationale Sicherheit‘ vorgeworfen, das ist dem Sprachgebrauch der Regierung nach die Verkündigung des Evangeliums."
"Gottesdienste und einzelne Christen werden systematisch überwacht. Die Regierung zielt besonders auf Leiter von Hauskirchen ab und auch auf Christen mit muslimischem Hintergrund oder solche, die zu ihnen Kontakt haben."
Bis es zum Prozess kommt, werden Christen zunächst gegen hohe Kaution aus der Haft entlassen, nicht selten mit der ‚Empfehlung‘, das Land zu verlassen. Die Regierung will die Verbreitung des Evangeliums im Land aufhalten. Deshalb sind auch Gottesdienste in der Landessprache ‚Farsi‘ weitgehend verboten.

Schreiben Sie – auch als Gemeindeaktion – Christen, die im Gefängnis sind

Gefangene Christen im IranDerzeit gibt es die Möglichkeit, über Open Doors einigen der inhaftierten Christen, die zum Teil langjährige Haftstrafen verbüßen müssen, direkt zu schreiben. Überaus harte Haftbedingungen sind typisch für die Gefängnisse Irans, mangelnde medizinische Versorgung, oft auch psychische wie physische Folter sind Teil davon. "Gott erreicht durch die inhaftierten Christen Menschen innerhalb der Gefängnisse. Gleichzeitig aber verlieren Gemeinden ihre Hirten. Angst und Unsicherheit können die Gemeinden lähmen, wenn der Pastor verhaftet wird. Den Familien werden Vater und Ehemann geraubt."

Schreiben Sie jeweils namentlich und separat folgenden Christen einen Brief oder eine schöne Karte in Englisch mit aufbauenden Worten: Alireza Seyyedian, Amin Khaki, Farshid Fathi Malayeri, Pastor Behnam Irani, Pastor Saeed Abedini, Pastor und (Frau) Maryam Nagash Zargaran (Fotos: Gefangene Christen im Iran, Reihenfolge wie aufgelistet).

Geben Sie nur Ihren Namen an, nicht Ihre Anschrift. Erwähnen Sie nicht Open Doors, nicht den Staat Israel, nicht die USA – und nicht die Namen anderer Gefangener. Kritisieren Sie nicht die Regierung, das Land oder die Rechtsprechung im Land. Ermutigen Sie! Fügen Sie kein Geld bei. Weitere Information und eine genaue Anleitung zum Schreiben finden Sie unter Schreibaktionen.

Schreiben Sie an Open Doors - Wir leiten die Briefe weiter:
Open Doors
"Gefangene im Iran"
Postfach 1142
65761 Kelkheim

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