Iran: Gemeinde im Internet

Persönliche Berichte Persönliche Berichte

Iran: Gemeinde im Internet

Für Pastor Kouroush* ist der Computer die Kanzel, das Telefon und sein Büro

(Open Doors, Kelkheim) – „Ich habe 76 neue Nachrichten“, zeigt uns Pastor Kouroush. Er hört eine Sprachnachricht an und erklärt: Eine Frau aus unserer Gemeinde hat mir gerade gesagt, dass ihr Ehemann angefangen hat, in der Bibel zu lesen“, erklärt er. „Halleluja! Lasst mich ihr gerade kurz antworten.“

Iran
Bild: Pastor Kouroush

Zunehmende Überwachung der Christen

Wo er sich auch befindet, Kouroush ist immer für seine Gemeindemitglieder da. Selbst jetzt, als Mitarbeiter von Open Doors ihn an einem sicheren Ort außerhalb des Iran treffen. Leidenschaftlich erzählt er von den Menschen, denen er dient: „Wir preisen Gott, dass er sich so vielen Iranern offenbart, aber viele von ihnen sind isoliert.“ Kouroush erklärt, dass es für Menschen, die neu zum Glauben an Jesus gekommen sind, schwerer geworden ist, mit anderen Christen in Kontakt zu kommen. „Die Regierung hat begonnen, die Hausgemeinden zu unterwandern. Sie hat jetzt sogar ihre eigenen Hausgemeinden. Diese werden eingerichtet, um Menschen, die sich für ein Leben mit Jesus entschieden haben, in eine Falle zu locken.“

Im Glauben wachsen

Solchen neuen Christen die Möglichkeit zu geben, an einem sicheren Ort in ihrem Glauben zu wachsen, ist das Ziel von Pastor Kouroush. Obwohl es nicht ohne Risiken ist, seine Online-Kirche zu besuchen, ist es doch vergleichsweise sicher – und vor allem ist sie für die Christen auffindbar. „Manche Menschen haben monatelang nach anderen Christen gesucht. Wenn ich sie anrufe und sage: ‚Hallo, ich bin Pastor Kouroush‘, brechen die meisten von ihnen in Tränen aus.“ Einige der ehemaligen Muslime, die sich für Jesus entschieden haben, wissen noch wenig über den christlichen Glauben. Manche wissen nicht, wie man betet, oder kennen die Bibel kaum. Pastor Kouroush beantwortet ihre Fragen, und durch ihn können sie sich über das Internet mit ihm und anderen Christen austauschen und miteinander und füreinander beten. Am wichtigsten ist Pastor Kouroush, dass die Christen eng mit Jesus verbunden bleiben. „Ich sage ihnen, sie sollen im Gebet bleiben. Redet mit eurem Herrn, teilt mit ihm, was euch bewegt.“

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen im Iran stellen!

  • Danken Sie für Pastor Kouroush und seinen Dienst für Menschen, die neu zum Glauben an Jesus gekommen sind.
  • Danken Sie für die vielen ehemaligen Muslime im Iran, die sich für Jesus entschieden haben. Beten Sie, dass sie im Glauben wachsen.
  • Beten Sie um Schutz für die Hausgemeinden im Iran und um Gottes Leitung für die Christen, dass sie erkennen, wem sie vertrauen können.
  • Beten Sie, dass die Überwachung der Christen durch die Behörden nachlässt und die Christen Möglichkeiten finden, sich persönlich zu treffen.

Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.

Drucken Herunterladen