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Israel / Palästinensergebiete: Versöhnt in Christus

Jüdische und arabische Teenager werden Freunde, weil sie Jesus folgen

(Open Doors) – Der anhaltende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern stellt auch die christliche Minderheit unter Juden und Arabern oft vor große Herausforderungen. Der Versöhnungsdienst "Musalaha" bringt seit mehr als 25 Jahren palästinensische Christen und an Jesus glaubende, sogenannte messianische Juden zusammen. Die Begegnungstreffen helfen den Beteiligten, trotz unterschiedlicher Kulturen, gegenseitiger Vorurteile und Verletzungen auf beiden Seiten zueinanderzufinden und Freundschaften aufzubauen. Auf der Grundlage des Evangeliums und ihres Glaubens an Jesus wollen sie zum Frieden in der Krisenregion beitragen. Open Doors unterstützt die Arbeit der Organisation Musalaha seit ihrer Gründung und hat kürzlich ein Jugendcamp besucht.

Vorurteile abbauen

Vier Mitarbeiter von Musalaha sind mit 20 christlichen Teenagern – je zur Hälfte arabischer und jüdischer Abstammung – in ein anderes Land gereist, um anhand des Lebens und der Lehre Jesu zu entdecken, wie Versöhnung ganz praktisch gelingen kann. Die 16-jährige Miriam* lebt im jüdischen Teil Jerusalems. "In meinem Alltag treffe ich kaum Araber. Alle Leute in meiner Nachbarschaft hassen Araber und bringen dies auch immer wieder zum Ausdruck." Der gleichaltrige Hisham*, ein palästinensischer Christ, wohnt in Nazareth. Er hat in seinem Umfeld schon oft erlebt, wie Juden ihm mit Ablehnung und Misstrauen begegnet sind. Hisham erzählt, dass die Vertreibung von 700.000 Palästinensern bei der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 noch immer die Gefühle der palästinensischen Bevölkerung gegenüber den Israelis bestimmt. Viele streben nach Vergeltung und sind bereit, das Verlorene notfalls gewaltsam zurückzuerobern.

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Jesus im Mittelpunkt

Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft sind Miriam und Hisham nun Freunde. Das heißt nicht, dass sie gerade in politischen Fragen immer einer Ansicht wären, aber ihr gemeinsamer Glaube verbindet sie. "Wenn Christus im Mittelpunkt steht, dann verlieren alle Meinungsverschiedenheiten an Bedeutung", erklärt Miriam. Hisham stimmt ihr zu und ergänzt: "Jesus ist gekommen, um Frieden zwischen den Menschen zu bringen. Er hat uns geboten, nicht nur unsere Brüder, sondern auch unsere Nachbarn und unsere Feinde zu lieben."

Die beiden Jugendlichen sind begeistert von dem Musalaha-Camp und hoch motiviert, als Friedensstifter nach Hause zurückzukehren. "Was wir hier erleben, sind Freundschaften, die in der Liebe Jesu Christi gegründet sind", sagt Miriam. "Mein Gebet ist, dass unsere Generation den Weg für eine vollständige Versöhnung zwischen Juden und Palästinensern ebnet."

*Namen geändert

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen in Israel und den Palästinensergebieten stellen!

  • Danken Sie Jesus dafür, dass er Versöhnung über alle ethnischen und politischen Grenzen hinweg möglich gemacht hat.
  • Beten Sie für die Mitarbeiter von Musalaha, dass sie immer wieder genug Kraft und Weisheit für ihren Dienst bekommen.
  • Bitten Sie Gott, dass noch viele Menschen im Nahen Osten die heilende Kraft des Evangeliums erfahren und bereit sind, zum Frieden beizutragen.

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