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Jetzt mitmachen: Ein Sonntag für verfolgte Christen

13. November ist Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen in Algerien, Eritrea, Pakistan

(Open Doors) - In weniger als zwei Wochen - am 13. November - ist der "Weltweite Gebetstag für verfolgte Christen": An diesem Sonntag stehen Kirchengemeinden in vielen Ländern wieder mit Gebetsgottesdiensten aktiv verfolgten und bedrängten Christen bei. Seit vielen Jahren ruft das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors gemeinsam mit der Weltweiten Evangelischen Allianz zu diesem Gebetstag im November auf.

In Frachtcontainern dieser Art sind Christen in Eritrea eingesperrt/Symbolfoto: Open DoorsRund 100 Millionen Christen werden derzeit verfolgt und benachteiligt, so Open Doors. "Für das Bekenntnis zum christlichen Glauben misshandelt, verhaftet oder gar umgebracht zu werden, ist traurige Realität in vielen Ländern. Auf Christen in unterirdischen Gefängniszellen etwa in Eritrea und auf Hausgemeinden im Verborgenen in Algerien lastet ein immenser Druck", sagt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland (Kelkheim). "Diese Christen brauchen dringend unsere Gebetsunterstützung." Open Doors ruft daher Kirchengemeinden auf, sich am Gebetstag gemeinsam an die Seite verfolgter Christen zu stellen. "Denn diese Christen wissen, dass sie durch Gebet besondere Kraft und Ermutigung in schwierigen Zeiten erhalten." (Symbolfoto: Open Doors)

Kirchenschließungen, Gefängnis, Todesstrafe

Schwerpunktländer des diesjährigen Gebetstages sind Algerien, Eritrea und Pakistan. Alle drei Staaten stehen auf dem Weltverfolgungsindex und gehören zu den Ländern, in denen Christen derzeit am stärksten verfolgt werden. Nach Informationen von Open Doors leiden nahezu 1.500 Christen im ostafrikanischen Eritrea wegen ihres Glaubens in Militärgefängnissen und Frachtcontainern. Häufig werden sie genötigt, ihren Glauben schriftlich zu widerrufen, um frei zu kommen. Im nordafrikanischen Algerien droht vielen Hausgemeinden die Schließung. Christen, die bei privaten Gebetsversammlungen entdeckt werden, werden festgenommen. In Pakistan werden die berüchtigten Blasphemiegesetze willkürlich gegen Christen eingesetzt. Wie ein Damoklesschwert schwebt über Christen die Todesstrafe, sollten sie von muslimischen Nachbarn oder Verwandten der Beleidigung des Islams beschuldigt werden.

Material für Gebetsgottesdienste

Für die Gestaltung von Gebetsgottesdiensten stellt Open Doors auch in diesem Jahr kostenloses Vorbereitungsmaterial bereit. Mehr als 1.300 Kirchengemeinden und Einzelpersonen haben bereits das Material mit Länderinformationen, Filmclips und konkreten Gebetsanliegen bestellt.

Logo der Open Doors Kinderkampagne - Zukunft geben-Kinder der verfolgten KircheKinder beten für Kinder

Zum Weltweiten Gebetstag gibt das Werk auch den Kindern der verfolgten Kirche eine Stimme. Häufig wird kaum beachtet, dass Christenverfolgung und Ausgrenzung auch vor ihnen nicht halt macht. Um Kinder in Deutschland in die nicht selten gefährliche Lebenswelt ihrer Altersgenossen hineinzuführen, stellt Open Doors bunt illustriertes Material für die Gestaltung einer Kinderstunde bereit. Damit sollen Kinder schon jetzt motiviert werden, bedrängte Christen durch ihr Gebet zu stärken und zu ermutigen. In diesem Jahr macht Open Doors mit der Aktion "Zukunft geben - Kinder der verfolgten Kirche" besonders auf das Schicksal von Tausenden von betroffenen Kindern aufmerksam.

Interviews:
Für ein Gespräch im Vorfeld des Weltweiten Gebetstages steht Ihnen Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, gern zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich für Anfragen an unser Pressebüro.

Pressekontakt

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