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Kenia: Gezielte Angriffe gegen Christen

Unsicherheit im Grenzbereich zu Somalia nimmt zu

(Open Doors) – Die kenianische Küstenstadt Mpekitoni im Bezirk Lamu wurde am 15. Juni von einem blutigen Terroranschlag erschüttert. Dabei kamen nach Angaben der Behörden und des Roten Kreuzes mindestens 48 Menschen ums Leben. Der Vorfall ist ein weiteres Indiz für das strategische Vorgehen islamistischer Gruppierungen, wie es ähnlich auch in Ländern wie etwa Nigeria, Syrien und der Zentralafrikanischen Republik zu beobachten ist. Dabei geht es stets um ein Ziel: Durch Drohungen, Gewalt und Terror soll ein islamischer Gottesstaat errichtet werden. Entlang der ostafrikanischen Küste sind hiervon besonders die Insel Sansibar (Tansania), Kenia und Somalia betroffen. Der jüngste Überfall auf die Stadt Mpekitoni trägt laut Aussagen der Polizei die Handschrift der somalischen Islamisten von Al Shabaab.

 

Von Christen bewohnte Stadt wurde Ziel eines blutigen Überfalls

Die Bevölkerung von Mpekitoni ist zu 90% christlich, die zahlreichen muslimischen Dörfer in der Umgebung werden jedoch mehrheitlich von somalischen Stämmen bewohnt. Damit ist die Stadt in der Urlaubsregion Lamu faktisch eine christliche Insel. Der brutale Überfall am Abend des 15. Juni war nach Augenzeugen straff organisiert. Nachdem etwa 50 Angreifer mit mehreren Fahrzeugen in die Stadt eingedrungen waren, überfielen sie die Polizeistation, raubten die Waffen, legten die Funkverbindung lahm und vertrieben die Polizisten. In der Stadt schossen sie zunächst auf alles, was sich bewegte, setzten Gebäude in Brand und gingen von Haus zu Haus, um gezielt die Männer zu erschießen. Die BBC Reporterin Anne Soy in Mpeketoni berichtete, dass jeder erschossen wurde, der keine Koranverse aufsagen konnte.

Sofortige Hilfe und Bitte um Gebet

Open Doors steht der Kirche in Lamu und der Küstenregion schon lange zur Seite, wie nach dem tödlichen Anschlag auf die ‚Joy-in-Jesus‘ Kirche in Mombasa im vergangenen März. Damals hatten Bewaffnete während eines Gottesdienstes sechs Christen erschossen und mehr als 20 verwundet. Die Christen in Mpeketoni sind schwer traumatisiert und brauchen unsere Gebete. In Absprache mit den Gemeindeleitern vor Ort wird Open Doors entsprechende Hilfsmaßnahmen einleiten.

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Kenia stellen.

 

  • Bitten Sie um Trost und Frieden für die Familien, die Angehörige verloren haben.
  • Beten Sie, dass die Christen der Gewalt und Finsternis durch Gebet und mutige Verkündigung des Evangeliums begegnen.
  • Beten Sie bitte für die jugendliche Bevölkerung: Sie sollen nicht von den Parolen und Versprechungen der islamistischen Anführer verleitet werden, sondern Licht und Wahrheit in Jesus Christus finden.

 

 

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