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Kolumbien: Kogi-Christen verschleppt

 

Aktualiserung 13. Januar 2010:

Die im Oktober von Beamten gefangen genommen 16 Christen aus dem Stamm der Kogi wurden am 21. Dezember 2009 vorerst wieder entlassen.

 

Am 27. Oktober 2009 nahmen die Leiter des Stammes Kogi in Kolumbien 16 Christen gefangen. Die etwa 11.000 Kogi gelten als letzte Nachkommen einer präkolumbianischen Zivilisation. Etwa 120 Kogi sind Christen.

Der 1987 gegründete und staatlich anerkannte Verband indigener Stämme "Gonawindua" schüchterte die christlichen Leiter ein, damit sie ihren christlichen Glauben aufgeben und zum traditionellen Glauben des Indiostammes zurückkehren. Die Kogi sehen sich als Hüter der Welt. Als die Christen sich weigerten, wurden 13 Erwachsene und drei Kinder nach Dumingueska im nordkolumbianischen Distrikt La Guajira veschleppt. Die Kogi-Christen hatten 2001 den Verein "Asokogui" gegründet, um ihre Rechte zu verteidigen, nachdem bewaffnete Banden sechs christliche Familien verschleppt hatten. Das Programm des "Gonawindua" zum Schutz religiöser und kultureller Bräuche der Kogi verbietet den Christen, ein Gemeindehaus zu erbauen oder das Evangelium zu verkünden. "Asokogui" ruft die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung auf, damit den Kogi-Christen Religionsfreiheit zu gesichert wird.

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