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Laos: Christen im Norden in Bedrängnis

Erneut Verhaftungen und Bedrohungen von Christen

 

(Open Doors) – Pastor Toang* aus der Provinz Luang Prabang im Norden von Laos wurde im Dezember 2013 von der Polizei vorgeladen. Er habe ‚politische Treffen‘ abgehalten, so der Vorwurf. Tatsächlich handelte es sich jedoch um eine Jüngerschaftsschulung für die Gemeinde. Die Folge war, dass Toang sein Wohnrecht im Dorf verlor und in sein Heimatdorf zurückkehren musste. Bis heute dauern die Ermittlungen gegen ihn an.

Zwei weitere Kirchen der Provinz gerieten ins Visier der Behörden, weil mehrere Dorfbewohner zum christlichen Glauben gefunden hatten. Eine einheimische Kontaktperson, die aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben will, teilte Open Doors mit: "Sobald die Dorfbewohner sich Jesus Christus zuwandten, wurden sie unter Druck gesetzt zu den Traditionen zurückzukehren". Die örtlichen Behörden stellten ihnen ein Ultimatum. Sollten sie dies verstreichen lassen, ohne ihrem neuen Glauben abzusagen, müssten die etwa 30 Personen aus sechs Familien ihr Dorf verlassen.

Christ in Haft bleibt standhaft

In der nördlichen Provinz Bokeo wurde der Christ Bane* unter Hausarrest gestellt, als seine Verwandten den Behörden seine Hinwendung zum christlichen Glauben mitteilten. Außerdem hatte Bane, dem Wort Gottes und der Einladung mehrerer Familien folgend, für kranke Menschen im Dorf gebetet, worauf viele geheilt wurden. Sechs Familien wollten daraufhin Christen werden. Dies führte zu Banes Verhaftung. Um ihn zum Aufgeben seines Glaubens zu zwingen, forderten die Gefängniswachen, er solle für sein Essen bezahlen, was in Laos nicht unüblich ist. Bane jedoch weigerte sich, da er "nicht Unrechtes getan" habe. Die Behörden hatten ihm verboten, für Kranke in deren Häusern zu beten, worauf Bane konterte, die Dorfschamanen täten das Gleiche. Weil die Polizei Bane nicht zur ‚Einsicht‘ bringen konnte, entließen sie ihn nach 10 Tagen aus der Haft.

Gebet für die Gemeinden im Norden des Landes

Weitere christliche Familien im Norden von Laos wurden in den vergangenen drei Monaten hart bedrängt und bedroht, ihrem Glauben abzusagen. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt das Land mit einem christlichen Bevölkerungsanteil von knapp 3 Prozent Platz 21.

(*Namen von Personen in dieser Mail wurden aus Sicherheitsgründen geändert)

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Laos stellen.

 

  • Danken Sie Gott für die Standhaftigkeit Banes und der anderen Christen.
  • Bitte beten Sie für die betroffenen Familien, dass sie in Liebe und mit großem Mut an der Verkündigung des Evangeliums festhalten.
  • Beten Sie für die Verfolger, dass ihre Herzen geöffnet und verändert werden.

 

 

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