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Malediven: Offiziell zu 100% muslimisch

Stell dir vor, du bist Christ und lebst auf den Malediven

 

(Open Doors) – Der Ruf zum "salat", dem Gebet der Muslime, weckt dich bei Morgengrauen. Du wirst wie sonst auch zusammen mit deiner Familie beten. Sie wissen noch nicht, dass du vor einem Monat ein Nachfolger Jesu geworden bist, nachdem du ein christliches Radioprogramm gehört hast. Deine Eltern und alle Familienangehörigen beugen sich nieder und murmeln ihre Gebete, während du – still aber aus tiefstem Herzen – den Gott des Himmels anrufst. Großer Friede strömt durch dein Herz und deine Gedanken. Wie gerne würdest du diesen Frieden mit deiner Familie teilen! Sie jedoch würden alles tun – bis hin zur Folter – um dich zum Islam zurückzubringen. "Jesus, gib mir Kraft deinen Namen zu tragen!"

Zum ersten Mal einen anderen Christen treffen

Heute ist der Tag! Du kennst deinen "Bruder" nur aus dem Internet. Voll heimlicher Vorfreude begrüßt du die Kollegen am Arbeitsplatz; vielleicht etwas zu freundlich, denn einige sehen dich befremdet an. Einer fragt sogar, was mit dir los ist. Du seist in letzter Zeit so zuvorkommend und würdest immerzu lächeln. Du weichst aus … doch er setzt nach: "Du hast dich verändert. Du kannst mit mir darüber sprechen." "Sprechen worüber …?", entgegnest du. "Über deinen neuen Glauben." Die Furcht lässt dich erstarren. Du murmelst eine Entschuldigung und flüchtest an deinen Schreibtisch. ‚Wer hier weiß noch von meinem Glauben an Jesus? Meine Eltern?‘ Sie hatten am Morgen nicht einmal nachgefragt, als du sagtest, du würdest heute später nach Hause kommen. Das war vollkommen untypisch. Furcht und Zweifel packen dich. ‚Wenn ich doch nur mit jemandem reden könnte‘, denkst du. "Das kannst du doch", hörst du eine leise Stimme. Du siehst dich um – niemand. "Ich bin hier. Du kannst mit mir sprechen", meldet sich die Stimme wieder. Und plötzlich erkennst du, dass Jesus bei dir ist. "Gib mir Kraft Herr", betest du und begibst dich auf den Weg zum Café, um den anderen Christen zu treffen. Dort schaust du dich schnell und unauffällig um. Wer ist es? Und dann entdeckst du plötzlich den Kollegen, der dich am Morgen angesprochen hatte. "Entschuldige Bruder", begrüßt er dich lächelnd. "Ich hoffe, ich hab dich heute früh nicht erschreckt."

Sie wissen von unseren Gebeten

Die Regierung des Inselstaates versteht sich als Hüterin des Islam und versucht sicherzustellen, dass jeder Bewohner der Malediven Muslim ist. Wer den Islam verlässt, verliert seine Bürgerrechte und kann gemäß der Scharia mit dem Tod bestraft werden. Die sehr hohe Bevölkerungsdichte bewirkt zudem eine intensive gegenseitige gesellschaftliche Kontrolle. Wer auch nur ein wenig von der Tradition abweicht, fällt schnell auf. Der Besitz einer Bibel oder christlicher Literatur wird mit langen Haftstrafen geahndet. Im Weltverfolgungsindex von Open Doors gehört das Land – derzeit auf Rang 6 – schon seit vielen Jahren zu den 50 Staaten, wo Christen am härtesten für ihren Glauben verfolgt werden.
Die wenigen Christen im Land schöpfen jedoch Kraft aus dem Wissen, dass Glaubensgeschwister auf der ganzen Welt für sie beten.

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen auf den Malediven stellen.

 

  • Danken Sie Gott für die Radio- und Internetprogramme, die viele Muslime erreichen und beten Sie für diese Dienste.
  • Bitte beten Sie für die Christen, dass sie Möglichkeiten zur Gemeinschaft miteinander finden, um sich gegenseitig zu ermutigen und zu lehren.
  • Beten Sie für Führung durch Gottes Geist, dass die maledivischen Christen erkennen, wem sie das Evangelium weitersagen sollen.

 

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