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Myanmar: Hannahs langer Weg

Jesus nachfolgen in einem buddhistischen Umfeld

 

(Open Doors) - Hannah* sitzt gemeinsam mit anderen Frauen und Männern auf dem Boden ihrer kleinen Kirche mit himmelblauen, liebevoll verzierten Wänden. Andächtig singen sie Loblieder für Gott. Als Hannah vor vierzehn Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben einen Gottesdienst besuchte, war gerade Weihnachten. Die Lieder damals sprachen davon, das Herz für Jesus zu öffnen. Das tat Hannah an demselben Tag. Danach war ihr Leben nicht mehr das gleiche. Zuhause entfernte sie sofort alle Buddha-Figuren. "Sie haben kein Leben", sagt sie. "Jesus lebt. Ich konnte die Figuren nicht mehr anbeten."

Christus nachfolgen trotz Widerstand

In Hannahs Familie wurde der buddhistische wie auch der hinduistische Glaube gelebt. Die Versorgung der Mönche ist dabei ebenso Bestandteil des religiösen Lebens wie die Pflege von Buddha-Figuren. Hannahs Mutter versuchte durch Schläge, die neue Religion aus Hannah herauszuprügeln. Vor und nach jedem Gottesdienst, nach jedem Gebetstreffen - zwei Jahre lang. "Meine Schwester hatte von meiner Mutter gesagt bekommen, ich sei verrückt. Ich bemerkte jedoch, dass sie heimlich lauschte, als ich in der Sonntagsschule unterrichtete. Schließlich kam sie mit in den Gottesdienst und fand 2004 zum Glauben an Jesus Christus."

Heute versucht Hannahs Mutter, den Glauben ihrer Töchter zu verstehen. Dass Hannah bereits früh lernte, zu vergeben, hat dazu beigetragen. "Am Anfang war ich sehr wütend auf meine Mutter. Doch dann erkannte ich, dass Jesus selbst geschlagen wurde, um uns zu erretten. So konnte auch ich mein Leid ertragen. Jesus hat mich errettet. Deshalb vergebe ich meiner Mutter. Bitte betet mit mir für meine anderen drei Schwestern, meine Mutter und meinen Onkel, dass sie Jesus erkennen."

Kinder christlicher Familien unter Druck

Eine gute Ausbildung für ihre Kinder ist Eltern viel wert. Vor Kurzem berichteten uns die Eltern von Zang* und Thawn*, dass ihre Mädchen buddhistischen Praktiken folgen müssen. Den beiden Achtklässlerinnen war ein Stipendium angeboten worden. Freudig hatten die Eltern zugestimmt, ohne zu wissen, dass die Schule von buddhistischen Mönchen betrieben wird. Die Mädchen müssen nun drei Jahre im Kloster verbringen, ein Austritt aus der Schule ist unmöglich. Ihren Glauben an Jesus können sie dort nur heimlich leben. Die Eltern bitten um Gebet.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert

 

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen in Myanmar stellen.

 

  • Danken Sie Gott für Hannahs Glauben und ihre Hingabe.
  • Beten Sie, dass ihre Familie Jesus erkennt und ihm nachfolgt.
  • Beten Sie für die Christen und insbesondere die christlichen Familien im Land, dass sie im Glauben gestärkt werden.

 

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