Persönliche Berichte Persönliche Berichte

Nigeria: Lichtblick für Witwen und Waisen

Rebecca kümmerte sich zunächst um einzelne Witwen, heute hilft sie Tausenden

 

Rebecca aus Nigeria
Bild: Rebecca aus Nigeria

 

(Open Doors) – Die Gewaltverbrechen von Boko Haram haben im Nordosten Nigerias zu einer humanitären Katastrophe geführt. Hunderttausende Flüchtlinge sind auf Nothilfe angewiesen. Rebecca Philip kümmert sich besonders um die Witwen. Sie lebt in Maiduguri im Bundesstaat Borno, einer der von der Gewalt durch Boko Haram am meisten betroffenen Regionen. Zu einer Zeit, als fast keine Hilfsorganisationen vor Ort waren, begann sie, Witwen in ihrer Nachbarschaft zu helfen.

Zehntausende Witwen in bitterer Armut

In den letzten Jahren mussten zehntausende nigerianische Frauen erleben, wie ihre Ehemänner durch islamische Extremisten ermordet wurden – weil sie sich zu Jesus bekannten. Viele verfügen über keinerlei Ausbildung und haben Schwierigkeiten, Arbeit zu finden. Zudem sind sie schwer traumatisiert. „Die Erfahrungen dieser Witwen sind schrecklich, jede einzelne“, berichtet Rebecca. „So musste beispielsweise eine Frau mitansehen, wie ihr Mann ermordet wurde. Vier Tage lang blieb sie danach neben dem toten Körper ihres Mannes sitzen, bis einige Leute kamen und ihr halfen, ihn zu begraben. Dann wurde sie von Boko Haram entführt und war eineinhalb Jahre in deren Gewalt.“

Helfen, wo sonst niemand hilft

Vor den Angriffen von Boko Haram floh Rebecca 2009 mit ihrem Mann von Maiduguri in ihr Heimatdorf Gavva nahe der Grenze zu Kamerun. Als die Sicherheitslage in Maiduguri wieder besser war, kehrten sie 2011 dorthin zurück. Rebecca begann, einzelne Witwen in ihrer Nachbarschaft zu besuchen, um ihnen beizustehen und sie praktisch zu unterstützen. Während Maiduguri zu dieser Zeit von der Außenwelt nahezu abgeschnitten war – aufgrund der angespannten Sicherheitslage hatten viele internationale Organisationen und Medienagenturen ihre Mitarbeiter abgezogen – wurde die Arbeit mit vielen freiwilligen Helfern ausgeweitet. Der Dienst von Rebecca wurde inzwischen offiziell als Hilfsorganisation registriert. Gemeinsam mit ihren Helfern unterstützt sie tausende Witwen und kümmert sich zunehmend auch um Waisenkinder. Bitte beten Sie für Rebecca und ihre Mitarbeiter und auch für die zahlreichen betroffenen Witwen und Kinder.

    Die nächste Gebetsmail erscheint am 4. Januar 2017.

    Hinweis: Am 3.-5. März beten Jugendliche in ganz Deutschland für verfolgte Christen in Indien. Mehr Informationen finden Sie unter www.opendoors.de/shockwave.

    Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen in Nigeria stellen!

    • Danken Sie für Frauen wie Rebecca, die sich um Witwen und Waisen kümmern, obwohl sie selbst auch viele Schwierigkeiten haben.
    • Bitte beten Sie für die Witwen, dass Jesus sie tröstet und heilt und dass er ihnen Kraft schenkt, ein neues Leben aufzubauen.
    • Obwohl die Regierung behauptet, Boko Haram sei besiegt, sind viele Gebiete noch nicht sicher. Beten Sie für wirklichen Frieden und Sicherheit.
    • Einige Christen kehren bereits in ihre Heimat zurück, doch viele sind verunsichert. Manche ihrer muslimischen Nachbarn unterstützten Boko Haram, andere halfen den Christen bei der Flucht. Bitten Sie um Weisheit und Mut.

    Alle Felder müssen ausgefüllt werden. Die E-Mail wird über Ihr E-Mail-Programm verschickt.

    Drucken Herunterladen