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Nigeria: Unterschriftenaktion gestartet

Freiheit nutzen, um Freiheit zu schützen - Open Doors initiiert Petition zum Schutz der Religionsfreiheit

 

(KELKHEIM, 26. April 2010, Open Doors) – "Appell für den Schutz der Religionsfreiheit in Nigeria": Unter diesem Motto hat das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors eine Unterschriftenaktion an die Regierung der Bundesrepublik Nigeria initiiert. Trotz der in der Landesverfassung in Artikel 38.1 verankerten Religionsfreiheit kommt es in Nord- und Zentralnigeria immer wieder zu Verstößen gegen dieses Recht und zu ethnisch-religiös motivierten Massakern. Zuletzt im Januar und März im Bundesstaat Plateau mit Hunderten von Toten und Tausenden von Flüchtlingen, darunter überwiegend Christen.

Konkrete Maßnahmen
"Jede Unterschrift, ob die eines Einzelnen oder einer Gruppe, ist Ausdruck der Sorge und eine persönliche Aufforderung an politisch Verantwortliche", sagt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland (Kelkheim). Jeder Appell zeige, dass es den Menschen hierzulande nicht egal ist, wenn Menschen in Nigeria wegen der Ausübung ihres Glaubens schikaniert, verfolgt oder getötet werden. "Nutzen wir unsere Freiheit, damit Religionsfreiheit in Nigeria besser geschützt wird", so der Aufruf von Markus Rode. Hierzu gehöre auch die konsequente Aufklärung der gewaltsamen Übergriffe durch die Regierung. Wenn die Täter zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden, beweise die Regierung, dass es ihr ernst ist, die Glaubensfreiheit für alle Bürger zu schützen und zu verteidigen.

Aktualisierung November 2011: Diese Petition ist abgelaufen.

 

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