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Nordkorea: Gebet ist ihre große Stärke

"Ich will nach Nordkorea zurückkehren!"

 

(Open Doors) – Gebet eines nordkoreanischen Christen: "Lieber Vater im Himmel, danke für all die Brüder und Schwestern, die du zu uns gesandt hast, um uns zu helfen und für uns zu beten. Ich will ganz nach deinem Willen leben. Bitte schenke mir deine Kraft und Weisheit, damit ich den Menschen in meinem Land von deiner Liebe berichten kann, damit auch sie nach deinem Wort leben können. Hilf uns, dein Wort aufzunehmen, damit uns weder Furcht noch Sorgen zurückhalten. Ich hatte solche Furcht, bevor ich nach China ging. Doch nun sind alle meine Ängste verschwunden, weil ich dein Wort fest in mein Denken hineingeschrieben habe, nachdem ich von meinen Brüdern und Schwestern in China von deiner Liebe gehört habe. Nun bin ich dein Kind. Ich werde ohne Furcht nach Nordkorea zurückkehren, weil Gott mit mir ist."

"Mein Leben ist ein Zeugnis, dass Gott jeden retten kann"

Nachdem die Eltern von Joo Eun*verhungert waren, zog sie zu ihrer Tante und ihrem Onkel nach Pjöngjang. Ihr Bruder folgte später, war aber bereits sehr schwach. Onkel und Tante waren nicht gewillt, das wenige Essen das sie hatten, mit den Kindern zu teilen. Deshalb befahlen sie Joo Eun, ihren Bruder zur Bahnstation zu bringen, wo man die Leichen der Verhungerten einsammelte. Dort starb er in ihren Armen. Anschließend verließ sie Pjöngjang mit dem Ziel, ihren Körper für eine Hand voll Reis zu verkaufen.

Ein Menschenhändler aus China griff sie auf und schleuste sie nach China, wo sie als Prostituierte arbeiten sollte. Doch auf dem Weg verirrte sich der Mann im Dunkeln. Joo Eun wurde von einer christlichen Familie aufgelesen und fand zu Jesus. "Ich will es hinausrufen, dass alle es hören: Jesus lebt!" Erfüllt mit dieser lebendigen Hoffnung lebt sie heute in einem muslimischen Land, wo sie den Menschen von dem Gott erzählt, der jeden retten kann!

Hinrichtung von 33 Nordkoreanern

Wer in Nordkorea das Evangelium verkündet, riskiert sein Leben. Das gilt auch für Ausländer, wie die Verhaftungen des Amerikaners Kenneth Bae 2012 und die des Australiers John Short 2014 zeigen. Short wurde aufgrund seines hohen Alters nur des Landes verwiesen, nachdem er in Nordkoreas Staatsfernsehen ein inszeniertes Schuldgeständnis abgegeben hatte. Bae, der eine Reisegruppe leitete, wurde jedoch zu 15 Jahren Haft verurteilt. Im Oktober 2013 wurde der südkoreanische Baptist Kim Jung-wook unter dem Vorwurf regimefeindlicher Aktivitäten festgenommen. Sein Schicksal ist ungewiss. 33 Nordkoreaner, die angeblich Kontakt zu ihm hatten, wurden vom Regime in Pjöngjang aus diesem Grund kürzlich zum Tod verurteilt. Bitte beten Sie für die betroffenen Personen und ihre Familien.

DANKE, dass Sie sich an die Seite der Christen in Nordkorea stellen.

  • Machen Sie mit bei der Nordkorea Gebetskampagne von Open Doors
  • Beten Sie für die Menschen, die nach China fliehen, dass sie auf Christen treffen
  • Beten Sie für die Zehntausende von Christen, die in den Gefangenenlagern Nordkoreas härteste Zwangsarbeit und Bedrängnis erleiden

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*) Name aus Sicherheitsgründen geändert

Am 24. Mai wird die ehemalige Insassin eines Gefangenenlagers in Nordkorea beim Open Doors Tag in Kassel sprechen. Seien Sie dabei!

Zum Open Doors Tag

 

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