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Nordkorea: Hoffnung in der Nacht

"Wir müssen nahe am Herrn bleiben"

 

(Open Doors) – Die Bürgerinnen und Bürger Nordkoreas können die Einhaltung der Menschenrechte in ihrem Land nicht einklagen. Und doch erreichen ihre Klagen die Ohren Gottes. "HERR, du lässt aufmerken dein Ohr" (Psalm 10,17).
Im Februar 2014 hat eine UN-Kommission einen knapp 400-seitigen Bericht zur Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea vorgelegt. Dort heißt es: "Die Schwere, das Ausmaß und die Art der Menschenrechtsverletzungen zeigen einen Staat, der in der gegenwärtigen Welt seinesgleichen sucht. Die Menschenrechte auf Gewissens-, Gedanken- und Religionsfreiheit werden fast vollständig vorenthalten … als besonders schwere Bedrohung betrachtet der Staat die Verbreitung des christlichen Glaubens." Nun gibt es neue Bemühungen auf politischer Ebene zur Befreiung der Menschen in Nordkorea.

 

Begegnungen der Hoffnung

Ein Gemeindeleiter aus Nordkorea schildert gegenüber Open Doors den Moment, als er sich kürzlich von einem Mitstreiter verabschiedete: "Mein Herz hüpfte vor Freude. Einmal mehr hatte Gott seine grenzenlose Gnade erwiesen. Dieser Bruder wird nun all die Materialien und Literatur, die ihr uns mit Hilfe eurer Unterstützer und aller Gebete gebracht habt, anderen Brüdern und Schwestern überbringen. Wir müssen nahe am Herrn bleiben, wenn wir ihm folgen, ganz gleich, wohin er uns führt. Das ist die Hoffnung und Zukunft unserer Kirche. Wir werden nicht davon abrücken. Ich weiß nicht, wie ich euch danken soll für all eure Liebe und eure Gebete."

Woher kommt eine solche Dankbarkeit mitten im Überlebenskampf? Die Christen im Untergrund sind sich sehr bewusst, dass viele ihrer Geschwister in anderen Ländern sich mit ihnen identifizieren. "All die Gläubigen hier möchten euch und den Brüdern und Schwestern in der ganzen Welt danken – für eure Gebete und eure Hilfe. Wir glauben, dass eine strahlende Zukunft vor uns liegt. Wir werden eure Liebe im Herzen tragen und dem Herrn dienen und folgen."

An Weihnachten werden manche unserer Brüder und Schwestern – auch in den Straflagern Nordkoreas – in einem unbewachten Augenblick zum Himmel hochschauen. Sie hoffen mit uns auf Immanuel, das heißt "Gott ist mit uns".

 

DANKE, dass Sie sich an die Seite der verfolgten Christen in Nordkorea stellen.

 

  • Danken Sie Gott für die Christen in den Untergrundgemeinden.
  • Bitte beten Sie für den Erfolg der politischen Bemühungen, dass die Einhaltung der Menschenrechte gegen allen Widerstand verbessert wird.
  • Beten Sie besonders für die Christen in den Strafgefangenenlagern, dass sie ihre Hoffnung und ihren Glauben nicht verlieren.

 

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