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Open Doors Tag in Kassel mit Rekordbesuch

2.200 Besucher sowie Gäste an mehr als 60 Übertragungsorten in Deutschland hören von verfolgten Christen <br>

Open Doors Tag 2014 Besucher(KASSEL, 26.05.2014) "Jesus. Unsere Zuflucht" war das Thema beim jährlichen "Open Doors Tag" des überkonfessionellen Hilfswerkes. 2.200 Besucher wollten am vergangenen Samstag im Kongress Palais Kassel aus erster Hand über die Situation verfolgter Christen informiert werden. Bereits etwa 400 jugendliche Besucher waren am Vorabend zum Jugend-Gebets-Event "AfterShock" nach Kassel gekommen.
Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, stellte den Open Doors Weltverfolgungsindex vor, eine jährliche Rangfolge von 50 Ländern, in denen Christen weltweit am stärksten bedrängt werden.

"Etwa 100 Millionen Christen werden weltweit verfolgt. Damit sind Christen die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Verfolgung in zwei Dritteln der Länder zugenommen. Dennoch gibt es allen Grund zur Hoffnung. Wie sich das Thema ‚Jesus. Unsere Zuflucht´ im Leben unserer Sprecher bewahrheitet hat, wird heute im Mittelpunkt stehen", so Rode.

Pastor Michael aus Indonesien: "Die Kraft der Vergebung"

Pastor Michael aus Indonesien erzählt, wie er von Muslimen brutal niedergestochen und lebensgefährlich verletzt wurde. Die tiefen Narben an seinem ganzen Körper zeugen bis heute von diesem Überfall. Aber er hat seinen Peinigern vergeben. Dadurch haben sie sich zu Jesus bekehrt, und einige von ihnen gehören heute zur Kirchengemeinde von Pastor Michael. "Vergebung hat eine große Kraft und lässt Wunder geschehen", sagt Pastor Michael.

Hea Woo aus Nordkorea erzählte von ihrer Zeit im Arbeitslager. "Jesus, der auch dort meine Zuflucht war, gab mir die Kraft, lange Arbeitstage, Folter und Hunger zu überstehen." Ihr Mann kam in einem anderen Arbeitslager um, nur weil er Christ war. Ihr gelang schließlich die Flucht nach China. "Lebt euren Glauben und dankt Jesus für seine Gnade", rief sie den Gästen zu und bat auch um Gebet für Nordkorea. Immer wieder wurde in gemeinsamen Gebetszeiten für die Sprecher und verfolgte Christen gebetet.

Edward und Rana auf der BühnePastor Edward aus Syrien: "Wir bleiben trotz Krieg, weil es viele Aufgaben für uns gibt"

Pastor Edward und Ehefrau Rana berichteten aus Syrien, wo seit drei Jahren ein Bürgerkrieg tobt. Zusammen mit ihrer Kirchengemeinde in Damaskus leisten sie Nothilfe und Trauma Seelsorge für Christen und helfen auch vielen vom Krieg betroffenen Muslimen. Dieser Einsatz ist lebensgefährlich. Open Doors hilft zehntausenden syrischen Christen mit monatlichen Hilfspaketen. "Jesus ist die einzige Zuflucht für die Menschen, die sonst alles verloren haben. Monatlich kommen weitere Flüchtlinge in großer Anzahl in unserer Stadt. Immer wieder schlagen Bomben ein. Ja, es ist gefährlich. Aber wir werden hier gebraucht, es gibt viele Aufgaben für uns und gerade weil wir als Christen auch Muslimen helfen, erleben wir unter Muslimen eine große Hinwendung zum christlichen Glauben", sagt Pastor Edward.

Open Doors überträgt von Kassel aus deutschlandweit

Der "Open Doors Tag" wurde auch per Livestream vom Hauptveranstaltungsort in Kassel direkt in über 60 Kirchengemeinden in ganz Deutschland übertragen. So wurde der Tag zu einem deutschlandweiten Ermutigungstag für verfolgte Christen.

2015: Am 1. und 2. Mai Open Doors Tag zum Jubiläum in Kassel

Rund 400 jugendliche Gäste waren bereits am Vorabend begeistert von "AfterShock." Sie hörten von Edward und Rana von der Gefahr für jugendliche Christen in Damaskus. Im kommenden Jahr feiert Open Doors am 1. und 2. Mai sein 60jähriges Bestehen im Kongress-Palais Kassel.

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