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Deutschland

Politik engagiert sich gegen Christenverfolgung

EAK-Bundesvorstand der CDU/CSU verabschiedet Resolution - Open Doors begrüßt deutliches Signal und mahnt zur Wachsamkeit

(KELKHEIM/BERLIN, 14. Juni 2010) – Das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors Deutschland e.V. begrüßt das deutliche Signal, das der Bundesvorstand des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) am 11. Juni in Berlin gesetzt hat. Mit der verabschiedeten Resolution unter dem Titel "Die um seines Namens willen verfolgt werden – Verfolgung und Diskriminierung von Christen im 21. Jahrhundert" fordert der EAK Politik und Medien auf, sich für die Gewährung von Religionsfreiheit einzusetzen. Dazu zählt ausdrücklich die Freiheit von Christen in aller Welt. Diese habe in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Open Doors fordert die Politik auf, sich weiterhin konkret für die Verbesserung der Lage verfolgter und diskriminierter Christen einzusetzen.

Religionsfreiheit ist Menschenrecht Bundestagung des EAK: Rednerin Bundeskanzlerin Angela Merkel
Das überkonfessionelle Hilfswerk lobt das Engagement von CDU und CSU wie auch der Bundesregierung, sich für die leidenden und diskriminierten Christen weltweit einzusetzen. Besonders würdigt Open Doors die Anerkennung des Stellenwerts der Religionsfreiheit als wesentliche Errungenschaft freiheitlicher Demokratien und damit auch als grundlegendes Menschenrecht. In ihrer Rede unterstrich Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass das Thema Christenverfolgung von "allergrößter Bedeutung" sei.

Einsatz gefragt
Nach Auffassung von Open Doors machen allein die jüngsten Vorfälle in Marokko, Afghanistan, Pakistan und Indien deutlich, wie viel für den Schutz der Religionsfreiheit noch getan werden muss. Auch im Bereich der Vereinten Nationen sei Wachsamkeit und Einsatz gefragt, wie der jüngste Versuch der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) zeige, eine Resolution gegen die Diffamierung von Religionen zu verabschieden. Diese würde die Einschränkung von Religionsfreiheit, aber auch der Meinungs- und Pressefreiheit ermöglichen.

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