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Uganda: Neuanfang für Witwe und ihre Kinder

Irene Namukubalo dankbar für weltweite Unterstützung

(Open Doors) - Vor fast drei Jahren wurde der 29-jährige Francis Namukubalo in Mbala/Uganda brutal ermordet. Francis war Muslim, bevor er zum Glauben an Jesus Christus kam. Radikale Muslime sehen im Abfall vom Islam ein Verbrechen. Darum musste er sterben. Am Morgen des 21. September 2010 brach er auf, um seinen Vater im Dorf Bukisoso zu besuchen. Von diesem Besuch kehrte er nicht zurück. Ein Suchtrupp barg drei Tage später in einem Fluss den Leichnam von Francis Namukubalo. Sein Körper wies mehrere Stichwunden auf.

Später fand die Polizei heraus, dass ihm offenbar eine Gruppe von Jugendlichen aufgelauert hatte, um ihn zu ermorden. Kurz nach Francis‘ Tod wurden etwa 20 Verdächtige festgenommen. Die meisten von ihnen kamen allerdings schon bald darauf wieder frei, obwohl in Uganda Verdächtige laut Gesetz bis zur Schließung eines Falles in Untersuchungshaft festzuhalten sind. Beobachter gehen davon aus, dass wichtige Zeugen bedroht wurden und ihre belastenden Aussagen zurückgezogen haben. Inzwischen wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Allerdings konnten 18 der ursprünglich 20 Verdächtigen dauerhaft in andere Gegenden flüchten. Doch die Suche nach ihnen geht weiter. Anders als zu Beginn der Ermittlungen sind nun offenbar Beamte mit dem Fall beschäftigt, die ein echtes Interesse an der Aufklärung zeigen.

Francis wuchs in einer muslimischen Familie auf. Als sein Vater in den 90er Jahren Christ wurde, dauerte es nicht lange, bis auch Francis, seine Frau und seine Geschwister beschlossen, Jesus nachzufolgen. Die Familie begann in ihrem Umfeld zu evangelisieren, woraufhin sie zunehmend Druck zu spüren bekam. Viele ihrer muslimischen Verwandten und Bekannten, empfanden das christliche Zeugnis von Francis und seinem Vater als Beleidigung. Obwohl Francis immer wieder bedroht wurde, war sein Tod ein großer Schock für seine Familie, besonders für seine Frau Irene, die zu dem Zeitpunkt gerade ihr viertes Kind erwartete.

Open Doors unterstützt die Witwe

Witwe Irene und ihre KinderDamit Irene sich und ihre Kinder versorgen kann, half Open Doors ihr, ein eigenes kleines Unternehmen zu gründen. So unterstützten Mitarbeiter sie beim Kauf eines Kalbes und beim Anbau von Gemüse, das sie nun auf dem Markt verkaufen kann. Open Doors startete auch eine Schreibaktion, an der sich weltweit mehr als 10.000 Christen beteiligten. Irene und ihren Kindern geht es inzwischen gut: Francis, der kurz nach dem Tod seines Vaters auf die Welt kam, ist ein fröhlicher kleiner Junge. Kevin und Bridget sind gute Grundschüler und Hannah wird 2014 in die Schule kommen. Mzee Masolo, Francis‘ Vater, ist sehr dankbar für die Unterstützung der ganzen Familie durch Open Doors: "Die Arbeit, die ihr tut, ist unbezahlbar. Gott segne Open Doors und jeden Unterstützer. Die Briefe, Karten, Ermutigung und Fürsorge, die wir in den dunkelsten Stunden unseres Lebens durch eure Hilfe erfahren haben, hat uns durchgetragen. Das hilft uns auch, den Mördern meines Sohnes zu vergeben. Ich danke euch."


Ermutigungsbriefe für IreneWir danken Ihnen, dass Sie sich an die Seite von Irene Namukubalo und ihrer Familie stellen.

  • Beten Sie für die Familie und danken Sie Gott, dass es ihr inzwischen wieder gut geht. Bitten Sie um anhaltenden Schutz und Versorgung.
  • Beten Sie um Gottes Eingreifen bei dem bevorstehenden Gerichtsverfahren.
  • Beten Sie, dass die Familie Namukubalo den Mördern des Sohnes/Vaters aufrichtig vergeben kann.

Danke für Ihre Briefe und ermutigende Karten für Irene und ihre Kinder. Ermutigen Sie auch andere verfolgte Christen.

Aktuelle Schreibaktionen

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