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Uganda: Susan Ithungus erstaunlicher Glaube

Sie schaut auf Jesus und vergibt großes Unrecht

(Open Doors) – Susan Ithungu wurde von ihrem Vater überaus schwer misshandelt, weil sie sich weigerte, ihren Glauben an Jesus aufzugeben. Um sie zu ermutigen, rief Open Doors im Jahr 2011 Christen weltweit dazu auf, ihr Karten und Briefe zu schreiben. Nun haben Mitarbeiter sie erneut besucht.

Monatelang eingesperrt – sie sollte verhungern

Susan Ithungu stammt aus einer muslimischen Familie. Nachdem ihre Eltern sich getrennt hatten, lebten sie und ihr Bruder Mbusa allein bei ihrem Vater. Als dieser herausfand, dass Susan Christin geworden war, sperrte er sie in einem stickigen, schmutzigen Raum ein. Ihre Gefangenschaft dauerte mehrere Monate. Währenddessen überlebte sie nur, weil ihr Bruder ihr ab und zu heimlich etwas zu essen unter der Tür hindurchschob und sie mit Wasser versorgte. Schließlich wurden die Nachbarn aufmerksam und informierten die Polizei. Als man sie befreite, war Susan völlig unterernährt, konnte sich kaum bewegen und nicht sprechen.

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Mit Gott sind alle Dinge möglich

Es folgten mehrere Krankenhausaufenthalte, in denen sich immer mehr gesundheitliche Folgeschäden offenbarten, die zum Teil sehr schmerzliche Eingriffe erforderlich machten. In dieser Zeit erschien es sehr unwahrscheinlich, dass Susan jemals wieder auch nur aufrecht stehen könnte. Doch Gott tat ein Wunder und nach einem Jahr war sie fähig, mithilfe von Krücken allein zu gehen und sich selbst zu waschen und anzuziehen.

Seitdem sind mehr als fünf Jahre vergangen. Open Doors konnte Susan während dieser Zeit begleiten und ihre medizinische Behandlung und ihre Schulbildung finanzieren. Erst kürzlich konnten Mitarbeiter sie wieder besuchen, während sie das Wochenende bei ihrem Pastor verbrachte. Obwohl sie noch immer unter Schmerzen leidet, lächelte sie ihre Besucher an.

"Ich vergebe meinem Vater"

Susans Geradlinigkeit und Entschlossenheit sind beeindruckend. Ungeachtet ihrer gesundheitlichen Probleme möchte sie ihre Schulbildung abschließen und Ärztin werden, um anderen Menschen zu helfen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wegen einer weiteren notwendigen Operation und der anschließenden Behandlung könnte sich der Besuch einer weiterführenden Schule um bis zu zwei Jahre hinauszögern. Doch trotz aller Schwierigkeiten ist ihr Glaube an Jesus immer stärker geworden und sie hegt keine Bitterkeit mehr gegen ihren Vater, der ihr all das angetan hat: "Ich vergebe meinem Vater – er wusste nicht, was er tat."

Bitte beten Sie weiterhin für Susan:

  • Danken Sie Jesus für alle Fortschritte auf dem Weg ihrer Genesung und für ihren festen Glauben.
  • Bitten Sie Gott, dass er die anstehende medizinische Behandlung gelingen lässt und dass Susan wieder völlig gesund wird und ihre Ausbildung bald fortsetzen kann.
  • Beten Sie für Susans Vater, dass Jesus ihm begegnet und einen Neuanfang schenkt.

 

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