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Um Jesu Willen verfolgt

Im nord-ostafrikanischen Sudan zahlen Muslime, die Christen wurden, einen hohen Preis, wenn sie Jesus nachfolgen. Wie die 35-jährige Halima Bubkier.

Vor einem Jahr wurde die Muslima Christin, nachdem sie den "Jesus-Film" gesehen hatte. Anfangs akzeptierte ihr Mann ihre Entscheidung, erzählt die dreifache Mutter. Doch Islamisten sahen in ihr eine Verräterin des Islam und schlossen ihren Mann dafür während des muslimischen Fastenmonats Ramadan von den gemeinsamen Mahlzeiten aus. Dessen Zorn richtete sich nun gegen Halima; er schlug sie und zündete das Haus an, was ihr gehörte. Die junge Frau bat um Zuflucht bei ihrem älteren Bruder, doch auch er verprügelte sie und ging mit einem Messer auf sie los. Sie musste zwei ihrer Kinder (6 und 8 Jahre) bei ihrem Mann zurücklassen. Zwei Christen hörten von ihrem Schicksal und kümmerten sich um ihr zweijähriges Kind, als Halima zudem für drei Tage wegen "Missachtung des Islam" auf einer Polizeiwache eingesperrt war. Wieder in Freiheit ist die junge Frau nun untergetaucht. "Ich dachte, mein Mann wird meine positive Veränderung anerkennen, doch stattdessen verprügelte er mich", erzählt sie, "Jetzt habe ich ein besseres Leben. Ich war verloren und befand mich in der Finsternis. Möge Gott all denen vergeben, die mir Unrecht getan haben. Ich weiß, dass ich nicht zurück kann."

In der dreijährigen Gebets-und Hilfskampagne "Gefährlicher Glaube" für Christen in der islamischen Welt bittet das Hilfswerk Open Doors auch für die Glaubensgeschwister im Sudan zu beten und ihnen beizustehen.
 

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