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Verhinderter Angriff auf Kirche

Im ostafrikanischen Uganda versuchten über 40 mit Macheten bewaffnete islamische Extremisten einen Gottesdienst zu stürmen. Der Vorfall ereignete sich am 1. November nahe der Hauptstadt Kampala. Bei dem Angriff wurde ein Gemeindemitglied verletzt und das Kirchengebäude beschädigt. Durch das schnelle Eingreifen beherzter Nachbarn und dem Eintreffen der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Wie Pastor Umar Mulinde dem Informationsdienst Compass Direct mitteilte, kam es zu seinem Erstaunen jedoch zu keiner Festnahme. Zwar garantiere die Verfassung Ugandas Religionsfreiheit, doch muslimische Angriffe auf Christen würden kaum von den Behörden verfolgt. "Seit dem Angriff haben wir viele Drohungen von radikalen Muslimen bekommen", so Pastor Zaake. Die Gemeinde besteht seit März 2009. Muslime der Gegend seien schon lange gegen die Existenz der Kirche in Namasuba gewesen. Sie beklagen, dass versucht werde, die in Namasuba nahezu zu 80 Prozent muslimische Bevölkerung zu bekehren. Christlichen Informanten zufolge war der Vorwand für die Beschädigung der Kirche zunächst, dass der Treppenaufgang zur Kirchentür in eine Gasse hineinrage. Erst als diese Beschwerde unbeachtet blieb, sei kritisiert worden, die Gemeinde mache zu viel Lärm.

Quelle: Compass Direct

 

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