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Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen ein voller Erfolg

"Die Liebe verfolgter Christen fordert mich heraus und ist mir ein Beispiel"<br>

Stimmen aus den Gebetsgottesdiensten für Christen in Ägypten und Bhutan

Gebetstag Siegen 2(KELKHEIM, 19. November 2012) – Rund 150.000 Gottesdienstbesucher nahmen am Sonntag, den 11. November am "Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen" teil. Über 1.900 Gemeinden hatten das vom überkonfessionellen christlichen Hilfswerk Open Doors erarbeitete Gottesdienstmaterial angefordert – ein Zuwachs von rund 400 Gemeinden im Vergleich zum Vorjahr. Weltweit nehmen nach Angaben des Vorsitzenden der Weltweiten Evangelischen Allianz jährlich mehr als eine halbe Million christlicher Gemeinden aus 150 Ländern am "Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen" teil. (Fotos vom Gebetsgottesdienst in der Calvary Chapel Siegen, © Torsten Süllau)

Die Rückmeldungen auf den Gebetsgottesdienst fallen sehr positiv aus: "Der Gebetstag ist wichtig, weil diese Informationen die Gemeinde sonst nicht erreichen würden", sagte ein Teilnehmer eines Gebetsgottesdienstes. Er selbst nehme inzwischen viel mehr Anteil an der Situation verfolgter Christen und bete für sie, was er früher nicht getan habe. "Ich bin sehr beeindruckt von den Zeugnissen der Menschen aus den Ländern, wo sie um"ihres Glaubens Willen verfolgt werden und Not leiden. Ihre Standfestigkeit, ihr Mut, ihre Liebe fordern mich heraus und sind mir ein Beispiel", sagte ein weiterer Teilnehmer. Ein Besucher betonte, wie wichtig das Dranbleiben sei: "Uns bedeutet der Gedanke der Verbundenheit mit anderen Christen in einem weltweiten Leib sehr viel. Der Gebetstag hilft, auch im Rest des Jahres verfolgte Christen im Gebet zu unterstützen."

Gebetsgruppe SiegenViel Lob fürs Materialpack

Auch das von Open Doors bereitgestellte Materialpack kam bei den Gemeinden gut an: "Die Materialien haben mir dabei geholfen, das Gebetstreffen durchzuführen. Ohne sie hätte ich nicht gewusst, wo ich gute Informationen herbekommen kann", so ein Leiter des Gebetsgottesdienstes. Mehrere Besucher lobten insbesondere die Filmclips über Ägypten und Bhutan: "Die Filmclips fanden viele Besucher sehr hilfreich und wichtig. Viele haben die Gebetsanliegen mit nach Hause genommen, um auch weiter für diese Länder zu beten." Ein anderer Besucher ergänzte: "Die Videoclips über die einzelnen Länder kamen sehr gut an. Die Sensibilisierung für das Thema verfolgte Christen wird immer größer. Ich hoffe, dass die Bekanntheit der weltweiten Gebetstage für verfolgte Christen immer weiter zunimmt." Auch das Kindermaterial überzeugte: "Ich fand das Kindermaterial wirklich klasse, kindgemäß und geistlich fundiert. Das Thema Verfolgung wurde so angesprochen, dass es zum Beten motiviert. Es war leicht anzuwenden und mit den Kindern zu beten", sagte eine Mitarbeiterin.

Ein Teilnehmer wünschte sich eine noch stärkere Verbreitung in der Öffentlichkeit: "Warum wird so wenig bis gar nichts in den Medien über die Arbeit von Open Doors, die verfolgten Christen und den Weltweiten Gebetstag berichtet? Ich bedaure das sehr!" Zutiefst beeindruckt zeigte sich ein Besucher von der Haltung verfolgter Christen angesichts ihrer Not: "Das Vertrauen unserer verfolgten Geschwister beeindruckt mich immer wieder. Sie beten nicht um Schutz, sondern um Mut, den Namen Jesu weiter zu verkünden." Diesen Mut wünsche er sich auch. Ein weiterer Teilnehmer wies auf die Dringlichkeit hin, selbst etwas für verfolgte Christen zu unternehmen: "Wir sind erneut herausgefordert, über den Tellerrand hinaus zu schauen, für unsere Geschwister zu beten und uns für sie einzusetzen – sei es durch Spenden, Briefe oder Petitionen." Darüber hinaus sei jeder aufgefordert, selbst aktiv zu werden.

Open Doors ruft jedes Jahr gemeinsam mit der Weltweiten Evangelischen Allianz zum "Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen" auf. Der Gebetstag konnte auch dieses Mal alternativ an einem anderen Sonntag als dem 11. November durchgeführt werden. Die Schwerpunktländer des diesjährigen Gebetsgottesdiensts waren Ägypten und Bhutan.

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