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Zentralafrikanische Republik: Versöhnung durch Glauben

Pastor spricht über Leiden und Ausharren der Christen

 

(Open Doors) – Seit Dezember 2012 durchläuft die Zentralafrikanische Republik (ZAR) eine schwere politische Krise, ausgelöst durch den Aufstand der Seleka Rebellen. Die von Islamisten durchsetzte Bewegung strebte die Unterwerfung des Landes unter den Islam an. Morde, Plünderungen, Vergewaltigungen und weitere Gewalttaten bestimmten ihre Vorgehensweise. Nach ihrer offiziellen Auflösung formierte sich die fälschlicherweise als "christliche Miliz" bezeichnete Anti-Balaka und ging zu brutalen Vergeltungsaktionen und Gegenangriffen über. Kirchenleiter der ZAR verurteilten ihr Vorgehen einhellig.

Durch Glauben widerstehen

"Als Kinder Gottes sollten die Christen der Bedrängnis fest im Glauben widerstehen und sich nicht den Umständen ergeben", betont Pastor Nicolas Guerékoyamé-Gbangou, Präsident der Vereinigung Evangelikaler Kirchen in der ZAR. "Wir empfangen Glaubenskraft durch Gottes Wort. Der Prophet Habakuk erlebte eine ähnliche Situation wie wir. Damals belagerten die babylonischen Streitkräfte Juda. Gewalt, Mord und Zerstörung waren an der Tagesordnung. Er klagte vor Gott ‚Wie lange soll das noch andauern?‘ und genauso beten auch wir. Trotz all unserer Gebete hat die Gewalt jedoch noch kein Ende gefunden. Wir müssen Geduld haben", so Pastor Nicolas. "Wir vertrauen darauf, dass Gott alles zum Guten wendet, weil es sein Wort sagt. Auch wenn wir nicht immer verstehen, wie Gott handelt und seine Antwort sich hinzieht, so wissen wir doch, dass er nichts Böses mit uns im Sinn hat. Wir wollen geduldig und auf Gott ausgerichtet ausharren, damit unsere Herzen nicht von Hass und Vergeltung erfüllt werden. Unsere Botschaft an die Gewalttäter ist die der Versöhnung."
Pastor Nicolas ermutigt die Christen, auf Jesus zu schauen. "Während er am Kreuz litt, betete er zu Gott ‚Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.‘ Im Psalm 23 lesen wir, dass Gott uns einen Tisch bereitet im Angesicht unserer Feinde. Er wird uns durchtragen, so dass wir all das hinter uns lassen können. Gott ist treu. Sein Heiliger Geist ist unser Beistand, der uns tröstet, uns Mut schenkt und unsere Herzen stärkt. Wir bewahren unsere Herzen durch Gottes Zusagen und indem wir im Gebet einstehen für unsere Familien und Nachbarn, für unseren Dienst, unsere Kirchen und unser Land. ‚Der Gerechte wird aus Glauben leben‘, schrieb bereits der Prophet Habakuk. Unser Glaube wird Bestand haben."

DANKE, dass Sie sich an die Seite der verfolgten Christen in der ZAR stellen.
 

  • Danken Sie Gott für sein Wirken in den Herzen der Gläubigen.
  • Beten Sie für ein Ende der Gewalt im Land.
  • Beten Sie für die Christen, dass sie weiter die Botschaft der Versöhnung und des Friedens in Wort und Tat verkündigen.

 

 

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