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Zentralasien: Viele Christen hatten keine Bibel

Literaturverteilung, Seminare und Selbsthilfeprojekte fördern den Gemeindebau

(Open Doors) – Die Verbreitung der Bibel löste zu Martin Luthers Zeit ein großes geistliches Wachstum aus. Ähnliches geschieht heute in Regionen, wo trotz Internet Gottes Wort nicht verfügbar ist – etwa in Zentralasien. Pastor Vasili* leitet dort eine Gemeinde. Als er feststellte, dass tausende Christen – sogar in großen Städten – weder Zugang zum Internet noch zu christlicher Literatur haben, wandte er sich an Open Doors. "Wir haben die Situation sofort angepackt", erzählte er einem Open Doors-Mitarbeiter im März. "Die Verteilung von Bibeln und christlicher Literatur hat eine große Not der Kirchengemeinden in Zentralasien beendet. Manche haben zwar die Bibel auf ihrem Smartphone, doch am liebsten wollen die Christen die Bibel als Buch studieren. Pastoren, Gemeindeleiter und Christen aus allen zentralasiatischen Ländern haben sich überschwänglich bedankt." Allerdings ist die Verteilung hochriskant. Die Behörden führen regelmäßig Razzien durch, bei denen Smartphones, Literatur und Computer beschlagnahmt werden. Einschüchterungen und die Verhaftung von Christen sind die Folge. Sie brauchen unsere Gebete.

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Pastor Murat* entdeckt neue Wege von Gottes Versorgung

Pastor Murat kommt aus einer muslimischen Familie. Er hat selbst Verfolgung erlebt und lehrt deshalb bedrängte Christen und auch Pastoren, wie sie in der Verfolgung bestehen können. Dies nahm immer mehr Zeit in Anspruch, so dass Murat kaum Zeit für seine Arbeit und Familie fand. Das brachte ihm Spott und Vorwürfe ein. Er bat Gott um Hilfe und wurde auf ein Open Doors-Seminar für Geschäftsleute aufmerksam. Begeistert legte er gleich nach Abschluss des Seminars mit einer Zucht für Bullen los. Doch das Projekt schlug gründlich fehl. Murat besuchte erneut ein Seminar und entdeckte, dass Hühner weniger fressen als Bullen und außerdem schneller wachsen. Zudem ist die Nachfrage nach Hühnern und Eiern in seinem Land groß. Seine Hühnerzucht wurde ein großer Erfolg. Manche Käufer wollen mehr über Hühnerzucht lernen und bleiben einige Tage bei Murat, was ihm ermöglicht, neue Beziehungen für Gottes Reich zu bauen. "Meine Verwandtschaft ist erstaunt, wie gut mein Geschäft geht, und ich kann weiter Lehrer, Pastor und Evangelist sein."

"Am Anfang haben wir Bibeln ins Land gebracht", erklärt ein lokaler Mitarbeiter von Open Doors, "und wir haben Seminare angeboten. Das tun wir auch weiterhin, denn das ist das Herzstück unseres Dienstes. Unsere Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte eröffnen jedoch einheimischen Leitern neue Möglichkeiten, ihre Familien zu versorgen. Andernfalls wären sie gezwungen, das Land zu verlassen und ihren Dienst zu beenden."

*Namen geändert

Danke, dass Sie sich an die Seite der Christen in Zentralasien stellen!

  • Danken Sie für die verschiedenartige Versorgung Gottes.
  • Beten Sie bitte dafür, dass die Gemeinde weiterhin mit Literatur und Schulungen gestärkt werden kann.
  • Beten Sie, dass die Zusammenkünfte der Christen nicht von Behörden entdeckt und beendet werden.

Buchhinweis: Lesen Sie in "Gottes unfassbare Wege" mehr darüber, wie Jesus in schier aussichtslosen Situationen seine Gemeinde baut.

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