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Kundgebung in Dieburg

Über 350 Teilnehmer trotzen Sturm und Regen bei Kundgebung für verfolgte Christen

Die Dieburger Bürgerinnen und Bürger haben am 26. März auf dem Marktplatz ein sichtbares Zeichen gesetzt. Sturm und Regen konnten sie nicht davon abhalten, gegen die Verfolgung von Christen aufzustehen und gleichzeitig einzustehen für ihre Glaubensgeschwister, die in vielen Ländern Bedrängnis und Verfolgung erleiden, weil sie sich zu Jesus bekennen. "Ihr seid nicht alleine!" war die Botschaft bei der Kundgebung, zu der das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald, das Katholische Dekanat Dieburg und Open Doors eingeladen hatten.

Als Zeichen der Solidarität trugen viele Teilnehmer einen Aufkleber mit dem arabischen Buchstaben "N" an ihrer Kleidung, [mittlerweile ein Symbol für die Verfolgung von Christen durch den sogenannten Islamischen Staat (IS)].

Christen in der ‚freien Welt' sind aufgerufen, den Christen in der Bedrängnis beizustehen

Kundgebung in DieburgZunächst berichteten Christen aus Syrien und Indien, wie überaus hart Christen in ihren Ländern verfolgt werden. Anschließend machte Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, auf die bedrückende Situation der Christen in Nordkorea aufmerksam. Das Land stehe seit 13 Jahren auf Platz 1 des Open Doors Weltverfolgungsindex, der jährlich die 50 Länder listet, in denen Christen am härtesten verfolgt werden. Zehntausende Christen befänden sich dort in Arbeitslagern, manche würden zu Tode gefoltert. Auch in Katar, dem Austragungsland der Fußball-WM 2022, könnten Christen ihren Glauben nicht frei leben. Das Land steht auf Platz 18 des Weltverfolgungsindex.

"Viele Muslime zieht es zum christlichen Glauben. Das macht Hoffnung", führte Rode weiter aus und erklärte, wie der Gründer von Open Doors, Bruder Andrew, das Wort ISLAM buchstabiert: "I Sincerely Love All Muslims", ich liebe alle Muslime. Gerade in Regionen, in denen Christen ganz besonders unter Verfolgung zu leiden haben, ließe sich in letzter Zeit ein enormes Wachstum des christlichen Glaubens unter Muslimen feststellen. Und diesen verfolgten Christen sei es ein Herzensanliegen, ihre muslimischen Mitmenschen mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen. Dafür bedürften sie aber Kraft und Durchhaltevermögen. Deshalb seien unsere Gebete und Unterstützung für sie so wichtig, so Rode. "Wir alle nehmen Anteil. Das ist nicht Sache allein von Hilfsorganisationen wie Open Doors. Verfolgte Christen sind Teile des Leibes Christi. Somit haben wir alle Verantwortung für unsere verfolgten Geschwister."

Werden auch Sie für verfolgte Christen aktiv! Hier gibt es Informationen dazu:

Aktiv werden