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„Als Christen füreinander einstehen“ – Kundgebung für Religionsfreiheit in Nürnberg

Eisige Temperaturen herrschten am Sonntag, dem 17. Januar 2016, in Nürnberg. Dennoch kamen rund 600 engagierte Teilnehmer zu der von der Evangelischen Allianz Nürnberg organisierten Kundgebung für Religionsfreiheit. Mitgemacht haben zahlreiche Kirchen und Gemeinden aus Nürnberg, Fürth und Umgebung. Als Sprecher traten der bayerische Innenminister Dr. Joachim Herrmann und Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, auf. Die Teilnehmer der Kundgebung erfuhren darüber hinaus durch Berichte von verfolgten Christen aus Eritrea und dem Irak von der konkreten Bedrängnis und Verfolgung, die Menschen wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus erleiden müssen. Der aktuelle Weltverfolgungsindex 2016, mit dem Open Doors die weltweite Christenverfolgung aufzeigt, belegt eine dramatische Zunahme der Christenverfolgung.

Bayerischer Innenminister: "Nicht die Augen verschließen"

Die Evangelische Allianz Nürnberg hatte bereits zum dritten Mal in Folge zur Kundgebung an der Straße der Menschenrechte geladen. Und 600 Menschen kamen. Nicht nur, um durch ihre Präsenz auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam zu machen, sondern auch, um für sie zu beten.

Interesse fand die Kundgebung darüber hinaus auch bei den Medien. Lokalpresse und Bayerischer Rundfunk waren anwesend und berichteten über dieses wichtige Zeichen für Religionsfreiheit.

Dr. Joachim Herrmann, der bayerische Innenminister, rief zum Einsatz für die freie Ausübung des christlichen Glaubens auf: "Die christliche, abendländische Werteordnung ist von fundamentaler Bedeutung für unser Gemeinwesen. Deshalb dürfen gerade auch wir in Deutschland nicht die Augen verschließen, wenn Christen in anderen Teilen der Welt verfolgt werden."

Die Stimme und den Blick erheben

Der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Engagements von Christen für ihre verfolgten und bedrängten Glaubensgeschwister, gerade in diesen Zeiten zunehmender Christenverfolgung: "Wir stehen hier nicht nur, weil hier die Straße der Menschenrechte ist, sondern besonders, weil wir als Leib Christi füreinander einstehen und unsere Stimme erheben."

Darüber hinaus machte Rode klar, wie wichtig es ist, "dass wir trotz dieser extremen Umstände, die Christen derzeit durchmachen, nicht den Mut verlieren. Wir müssen unseren Blick wieder auf unseren Retter Jesus Christus richten."

Wenn Sie sich aktiv für verfolgte Christen einsetzen möchten, finden Sie hier weitere Informationen:

Selbst Aktiv werden  

 

 

Gesamte Rede von Markus Rode, Leiter Open Doors Deutschland