Gemeinsam aktiv

Tätigkeitsbericht 2018

Gemeinsam aktiv 2018

Viele Christen aus Deutschland und anderen Ländern haben sich im Gebet an die Seite ihrer verfolgten Geschwister gestellt. Sie haben durch ihre finanzielle Unterstützung Hilfsprojekte ermöglicht und ihre Zeit, Kraft und Kreativität eingesetzt, um gemeinsam mit uns auf das Leid verfolgter Christen aufmerksam zu machen und ihnen zu helfen. Hier wollen wir stellvertretend auf einige inspirierende Beispiele aus dem Jahr 2018 hinweisen. Andere Beispiele finden Sie auch hier.

Bilder: Die "Yougend" der Evangelischen Freikirche Heidenoldendorf bei der Aufführung des Stückes "Der Schmuggler Gottes"

 

Der „Schmuggler Gottes“ auf der Bühne

Ein blauer VW Käfer auf der Bühne, mehrere nachgebaute Räume und eindrucksvolle Kostüme: Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail führte die „Yougend“ der Evangelischen Freikirche Heidenoldendorf in Detmold am 17. und 18. November 2018 das Stück „Der Schmuggler Gottes“ auf. Monatelang hatten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Texten geschrieben, geprobt, Kulissen gebaut und eingeladen. Etwa 30 Schauspieler erzählten an den beiden Abenden die Lebensgeschichte von Bruder Andrew, dem Gründer von Open Doors – von seiner Kindheit bis zu seinen Reisen hinter den „Eisernen Vorhang“, um Christen in kommunistischen Ländern zu unterstützen. Dafür schrieben die Autoren das gleichnamige Buch für die Theaterbühne um. Am Ende der mehr als anderthalb spannenden Stunden waren die Zuschauer tief bewegt. Auch einige Mitarbeiter von Open Doors besuchten und filmten die Proben und die Aufführung.
 

Pfadfinder spenden für verfolgte Christen

Pfadfinder des Verbands christlicher Pfadfinder aus Sulz-Dürrenmettstetten in Baden-Württemberg organisierten einen Wettbewerb im Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spielen und spendeten die Hälfte des Erlöses an Open Doors. „Hoppelnde Hasen“ heißt die Gruppe, die aus zehn Pfadfinderinnen besteht und zusammen mit ihren Gruppenleiterinnen die Veranstaltung ausrichtete. Auch mit ermutigenden Briefen für unsere Schreibaktionen setzten sie sich für verfolgte Christen ein – ganz herzlichen Dank!
 

Hoppelnde Hasen Pfadfinder spenden für verfolgte Christen
Bild: Teilnehmer eines Mensch-ärgere-Dich-nicht-Turniers zugunsten verfolgter Christen

Ermutigung für Christen in Nordkorea

Werden Christen in Nordkorea entdeckt, werden sie auf der Stelle getötet oder in Arbeitslager verschleppt. Angesichts der Überwachung ist es in dem Land fast unmöglich, Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern zu haben. Open Doors sendet mehrere Radioprogramme nach Nordkorea aus, um die heimlichen Christen zu ermutigen – mitten in der Nacht, denn das ist die sicherste Zeit, um Radio zu hören. In den Sendungen werden unter anderem auch Botschaften von Christen aus Deutschland und anderen Ländern gesendet. Anfang des Jahres erreichte uns über geheime Netzwerke und Kontakte eine Dankesbotschaft aus dem Land:

„Wir beten, dass Gott alle Geschwister segnet, die uns eine Ermutigungsbotschaft gesandt haben. Wir beten, dass der Herr alle Mitchristen weltweit segnet. Danke für eure Radioprogramme!“

Mehr vom Tätigkeitsbericht

Die Verteilung und Herstellung von Bibeln und christlicher Literatur ist ein wichtiger Arbeitsbereich von Open Doors – das ist seit den Anfängen so, und auch 2018 wurden rund 2 Millionen Bibeln und andere christliche Medien verteilt.
Wo Christen stark bedrängt werden, ist es schwierig, Zugang zu biblischer Lehre zu bekommen. Deshalb organisiert Open Doors in vielen Ländern biblische Schulungen – letztes Jahr konnten daran über 570.000 teilnehmen.
Letztendlich geht es uns immer um den einzelnen Bruder oder die einzelne Schwester. Deshalb war es ein wesentlicher Teil unseres Dienstes im vergangenen Jahr, verfolgte Christen zu besuchen, ihnen zuzuhören, mit ihnen zu beten und sie zu ermutigen.
Durch Verfolgung geraten Christen oftmals in existentielle Not. Open Doors hilft ihnen durch Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Im Jahr 2018 waren das über 375.000 Christen.
Verfolgte Christen bitten vor allem um unser Gebet. Daher ruft Open Doors in über 20 Ländern mit Religionsfreiheit zum Gebet und zur Unterstützung auf. Erfahren Sie, welchen Beitrag wir dazu in 2018 mit unserer Arbeit in Deutschland geleistet haben.

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