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Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland

Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge

Um das tatsächliche Ausmaß der Verfolgung von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften zu erfassen, führte Open Doors in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zwischen Februar und September 2016 eine bundesweite Befragung unter betroffenen christlichen Flüchtlingen durch. Bereits im Mai wurden die ersten Ergebnisse dieser Erhebung der Öffentlichkeit vorgelegt und von Medien, Politik und Kirchen vielfach aufgegriffen.  
In der Zwischenzeit konnten mehr als 500 weitere und damit insgesamt 743 Fälle von religiös motivierter Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften dokumentiert werden – ein Beleg dafür, dass es sich bei den Übergriffen keineswegs nur um Einzelfälle, sondern um ein weitreichenderes Problem handelt.
Eine Zusammenfassung der Pressekonferenz sehen Sie im Video links. Den kompletten Beitrag zum neuen Flüchtlingsbericht bei der Pressekonferenz finden Sie weiter unten.

in English 

Erhebung (PDF) 
 
Zusammenfassung der Ergebnisse der Erhebung

Zusammenfassung der Ergebnisse

Mitten in Deutschland werden Christen wegen ihres Glaubens verfolgt und erfahren keine oder kaum Hilfe. Diese dramatische Tatsache belegt die von Open Doors aktuell durchgeführte Befragung christlicher Flüchtlinge in deutschen Unterkünften. Gewinnen Sie einen Überblick über die Lage, indem Sie die Kurzfassung der Erhebung lesen.

Kurzversion lesen 
Pressemitteilung: ZDF im Gespräch mit christlichen Flüchtlingen

Pressemitteilung: ZDF im Gespräch mit christlichen Flüchtlingen und Markus Rode

Viele Christen sind nach Deutschland geflohen, um hier ihren Glauben ausleben zu können. Doch auch in deutschen Flüchtlingsunterkünften erleben sie Anfeindungen und Gewalt durch radikale Muslime. Das ZDF hat über die erweiterte Erhebung von Open Doors berichtet und in diesem Zuge mit christlichen Flüchtlingen und Markus Rode, dem Leiter von Open Doors Deutschland, gesprochen.

Zur Meldung/ZDF-Videobericht 
Forderungen an deutsche Politiker

Forderungen an deutsche Politiker

Die Befragung christlicher Flüchtlinge hat ergeben, dass es sich bei religiös motivierter Verfolgung in deutschen Flüchtlingsunterkünften keinesfalls nur um Einzelfälle handelt. Open Doors und andere  Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen fordern deshalb von der deutschen Politik Maßnahmen, um die gesetzlich garantierte Religionsfreiheit sicherzustellen.

Forderungen anschauen 
Rotenburg – ein positives Beispiel

Rotenburg – ein positives Beispiel

Nachdem es in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Rotenburg an der Fulda wiederholt zu Gewalt gegenüber christlichen Flüchtlingen gekommen war, traf die Heimleitung entschiedene Maßnahmen, um zukünftige Übergriffe zu verhindern. Open Doors hat die Ereignisse dokumentiert und hofft, dass das Verhalten der Verantwortlichen von Rotenburg für andere zum Vorbild wird.

Dokumentation auf deutsch und englisch 
Pressespiegel zur Erhebung

Pressespiegel zur Erhebung

Am 9. Mai 2016 informierten Open Doors und andere Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen erstmals über die Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften; am 17. Oktober 2016 wurde die erweiterte Erhebung vorgestellt. Die erschreckende Thematik wurde seitdem erfreulicherweise von vielen Medien aufgegriffen und in die Öffentlichkeit gebracht. Sehen Sie sich hier einige der Beiträge an.

Zu den Veröffentlichungen 
Medienberichte zu Übergriffen auf christliche Flüchtlinge

Medienberichte zu Übergriffen auf christliche Flüchtlinge

Auch unabhängig von der von Open Doors veröffentlichten Erhebung berichteten viele Medien von religiös motivierten Übergriffen auf christliche Flüchtlinge. Auch wenn das Thema ein trauriges ist, ist Open Doors dankbar, dass die Thematik, in der noch viel zu tun ist, in der Presse so stark aufgegriffen wird. Eine Auswahl der Artikel finden Sie in einem zweiten Pressespiegel.

Zu den Medienberichten 
Maßnamenkatalog Hessen

Zur Vermeidung religiöser Konflikte

Das hessische Innenministerium hat gemeinsam mit dem Sozialministerium und Kirchenvertretern einen Plan erstellt, wie von religiösen Konflikten betroffene Minderheiten in den Flüchtlingsunterkünften wirksam geschützt werden können. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind eine gute Grundlage, um religiös motivierter Gewalt vorzubeugen.

Maßnahmenkatalog anschauen 
Markus Rode zum Umgang mit Flüchtlingen

Markus Rode zum Umgang mit Flüchtlingen

Nachdem Open Doors im vergangenen Jahr zahlreiche Anfragen von Gemeinden erhielt, wie mit der überwältigenden Menge der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge umzugehen sei, verfasste Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, eine Stellungnahme zu diesem Thema. Als Grundlage dafür diente unter anderem ein Brief eines besorgten Pastors aus dem Nahen Osten.

Stellungnahme lesen 
Pressemeldung

Pressemeldung

Parallel zur Veröffentlichung der erweiterten Erhebung zu religiös motivierten Übergriffen in deutschen Flüchtlingsunterkünften hat Open Doors zusammen mit dem ZOCD, AVC und der EMG am 17. Oktober 2016 eine Pressekonferenz in Berlin durchgeführt und eine Pressemitteilung dazu herausgegeben.

Pressemeldung lesen 
Vorstellung der erweiterten Erhebung auf der Pressekonferenz

Vorstellung der erweiterten Erhebung auf der Pressekonferenz

Die erweiterte Erhebung zum mangelnden Schutz von religiösen Minderheiten in deutschen Asylunterkünften wurde am 17. Oktober auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Sehen Sie hier den kompletten Beitrag von Open Doors-Leiter Markus Rode zum neuen Flüchtlingsbericht. 

Ausführliches Video anschauen 
Flüchtlinge in Deutschland

Flüchtlinge in Deutschland

Die große Zahl der Flüchtlinge, die seit dem vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen sind, ist eine überwältigende Herausforderung für das ganze Land. Open Doors ruft dazu auf, allen Flüchtlingen mit der Liebe Jesu zu begegnen, macht aber gleichzeitig auf die Verfolgung von Christen in Flüchtlingsunterkünften aufmerksam und ruft zur Hilfe auf.

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Fragen zur Erhebung

Fragen zur Erhebung

Wie ist der Fragebogen aufgebaut? Wie viel Zeit sollte ich für ein Interview einplanen? Welche Alternativen gibt es, wenn der/die Geflüchtete kein oder nur wenig Deutsch oder Englisch spricht? Erhalten Sie hier weiterführende Informationen.

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Postkarten an die Bundeskanzlerin

Postkarten an die Bundeskanzlerin

Schicken Sie der Bundeskanzlerin eine Postkarte und fordern Sie sie damit auf, den Schutz christlicher Flüchtlinge in Deutschland vor religiös motivierten Übergriffen endlich zur Chefsache zu machen. Open Doors hat dafür eine Karte vorbereitet, die Sie in der gewünschten Stückzahl kostenlos bei uns anfordern können. Motivieren Sie auch Ihre Freunde dazu, sich an der Aktion zu beteiligen!

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